Kim Kardashian: Drama um ihr Baby

Endlich ist ihr drittes Kind da! Und die Sorge, ob sie die Kleine lieben kann wie ihre eigenen.

Kim Kardashian: Das Baby ist da!
Foto: Getty Images

Denn diesmal ist alles anders...

Ultraschallbilder angucken, den Babybauch stolz Freunden zeigen, ein Strampeln im Bauch spüren... All das hat Kim Kardashian (37) bei ihrem dritten Kind, das von einer Leihmutter ausgetragen wurde, verpasst. Stattdessen wurde ihr am 15. Januar das „fertige Kind“ in die Hand gedrückt. Und trotzdem ist sie biologisch ja die Mama. Ihre erste Reaktion nach der Geburt kommt herzerwärmend rüber („Kanye und ich sind glücklich, mitzuteilen, dass unser gesundes, hübsches Baby-Girl da ist“), aber kommt sie auch von Herzen?

 

Kann Kim ihr Kind nicht lieben?

Zweifel waren immer da: In einer Folge von „Keeping Up with the Kardashians“ gab Kim zu, dass sie Angst hat, die Kleine nicht genauso lieben zu können wie ihre beiden Älteren. Sie weiß, wie wichtig die Schwangerschafts-Phase für die spätere Mutter-Kind-Bindung ist – sie hat es ja schon zweimal erlebt. „Sie sind dir wortwörtlich nah am Herzen und in dir drin! Meine Bindung zu meinen Kindern ist so stark“, sagt sie über North und Saint.

Nun war ihr drittes Kind aber neun Monate nicht in ihrem, sondern in dem Bauch einer anderen Frau... Kein Wunder, dass Kim sich jetzt schwertut, eine Beziehung zu ihrer frisch geborenen Tochter aufzubauen. Denn auch körperlich konnte Kim sich nicht einstellen – diesmal blieben Baby-Hormone, Extra-Pfunde oder die Milch in den Brüsten aus.

Was den Reality-Star aber beruhigen dürfte: „Die Wochen nach der Geburt sind entscheidend. Wenn das Kind sofort zur Mutter kommt, egal ob leiblich oder nicht, dann wird es sie auch als solche akzeptieren. Am wichtigsten für das Kind ist der Körperkontakt“, erklärt Psychologin Claudia Roberts aus Köln. Also Kims Geruch, ihr Augenkontakt – und davon möglichst viel. Lässt sich nur hoffen, dass die Reality-Ikone sich diese wertvolle Zeit für ihre Kleine nimmt – und nicht nur vom Fitnessstudio zum nächsten Fotoshooting springt. Denn: „Das Kind spürt, ob das echte Muttergefühle sind oder nicht“, sagt die Expertin. Täuscht man dem Säugling die Liebe vor, merkt er das – und könnte sogar psychische Schäden davontragen.

Die 14. Staffel „Keeping Up with the Kardashians“ immer montags um 21:55 Uhr – nur auf E! Entertainment.

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Kim Kardashian: Drama um ihre Leihmutter!

 

Was Kim Kardashian verpasst hat

Ultraschalltests

Monatelang schauen Mutter und Familie dem Baby beim Wachsen zu, bis irgendwann die alles entscheidende Frage beantwortet wird: Junge oder Mädchen? Bei ihrer Tochter konnte Kim diese emotionale Phase nur als Außenstehende erleben.

Stimmungsschwankungen

Ob Hochgefühl oder Depression – eine Mutter steht alles gemeinsam mit ihrem Kind durch. Das verbindet.

Babybauch

Nichts ist schöner als eine stolze werdende Mutter. Bei ihren beiden Schwangerschaften konnte Kim glücklich ihre Kugel präsentieren und der ganzen Welt zeigen: „Wir gehören zusammen.“ Von ihrer Tochter fehlen solche Erinnerungen.

Stillen soll Mutter und Tochter zusammenführen

Kim hofft, ihre Tochter auch ohne echte Schwangerschaft stillen zu können – durch sogenannte Relaktation, also die Reaktivierung der Milchproduktion im Körper. Wenn das klappt, könnte die Bindung zwischen ihr und dem Baby deutlich gestärkt werden.