Kindesmissbrauch: 42-Jährigem drohen 1882 Jahre Knast

InTouch Redaktion
Es könnte die höchste Strafe sein, die jemals in Kalifornien verhängt wurde
Foto: GettyImages

Cornelio Jiménez könnte die längste Gefängnisstrafe bekommen, die jemals in Kalifornien verhängt wurde – ganze 1882 Jahre! Zahlreiche Kindermissbrauchs- und Kinderpornografie-Anklagen aus verschiedenen Jahren führten zu der hohen Strafe, die allerdings noch nicht rechtskräftig ist.

Dem 42-Jährigen wird vorgeworfen, 34 „unzüchtige Handlungen“ an Minderjährigen vorgenommen zu haben. Außerdem besaß er mehr als 600 Fotos mit kinderpornografischem Inhalt.

 

Zwischen 2014 und 2015 soll der Mann zwei Mädchen im Alter von vier und sieben Jahren missbraucht haben. "Da ist dieses sehr niedliche kleine 4-jährige Mädchen, das ich einmal in der Woche als Babysitter betreue", gab die Staatsanwältin Deborah Miller im Gerichtssaal eine E-Mail wieder, die der Angeklagte geschrieben hatte. "Ich habe Bilder von ihr. Ich muss sie einfach bei jeder Gelegenheit belästigen." Die Ermittler fanden Videos, in denen Jimenez sich an den beiden Mädchen vergeht.

Nun drohen ihm 1882 Jahre Haft. Diese setzen sich aus allen Missbrauchstaten und einer früheren Tat des versuchten Kindesmissbrauchs zusammen. In Kalifornien hat es eine Strafe dieses Ausmaßes nie zuvor gegeben. Allerdings wird Jimenez nach 25 Jahren im Gefängnis im Rahmen des „Programms für ältere Menschen“ wahrscheinlich entlassen werden.

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