Kleine Schnittwunde: Mutter verliert Monate nach der Rasur ein Bein

Eigentlich wollte Tanya Czernozukow sich nur die Beine rasieren. Was sie nicht ahnen konnte: Ein kleiner Schnitt würde sie Monate später eines ihrer Beine kosten.

Ihr Bein musste amputiert werden
Foto: Facebook/Tatyana Czernozukow

Die Engländerin hatte sich mit dem Rasierer verletzt, dachte sich jedoch nichts dabei. Auf der Wunde bildete sich eine münzgroße Kruste. Als sich die  Größe der Verletzung nach sechs Monaten verdreifachte, bekam Tanya plötzlich Angst. Es klaffte ein „riesiges Loch“ auf ihrem Bein!

 
 

Sie wollte nicht zum Arzt gehen

"Ich musste immer mehr Schmerzmittel nehmen. Es war ein ständiges Gefühl von Tausenden von Nadeln, die mich stachen“, erinnert sie sich zurück. Die Wunde wurde schwarz und sonderte jede Menge Flüssigkeit ab - so viel, dass sie ihr Bein manchmal in eine Plastiktüte stecken musste! Obwohl die Stelle immer größer wurde, wollte Tanya nicht zum Arzt gehen.

 

Jede Hilfe kam zu spät

Irgendwann wurden die Schmerzen so stark, dass sie in die Notaufnahme eingeliefert werden musste. Dort diagnostizierten die Ärzte ein Geschwür, das sich zu einem Wundbrand entwickelt hatte. Die Frau musste ihren Job aufgeben und sich 18 Monate lang mehreren Behandlungen unterziehen.

So wurden ihr beispielsweise Maden auf die Wunde gesetzt, die das tote Gewebe fressen und den Bereich dadurch säubern sollten. "24 Stunden lang habe ich vor Qualen geschrien", erklärt Tanya. "Irgendwann betraf es dann mein ganzes Bein. Es war einfach zu spät." Die Infektion ließ sich nicht aufhalten und so musste ihr Bein über dem Knie amputiert werden.