"Köln 50667": Mike Luxen wehrt sich gegen Rauswurf!

InTouch Redaktion
"Köln 50667“-Star Mike Luxen: Nazi-Skandal!
Foto: Getty Images

Mike Luxen wurde durch „Köln 50667“ bekannt. Nachdem er sich einen krassen Fehltritt geleistet hat, wurde er aus der Serie rausgeschmissen. Nun wehrt sich der Darsteller gegen den Rausschmiss.

Der Darsteller hat bei Instagram mit einem Hitler-Shirt posiert – für den Sender war das zu viel und hat deshalb die Notbremse gezogen. Die „Bild“-Zeitung berichtet außerdem, dass gegen Mike Luxen mehrere Ermittlungsverfahren laufen – unter anderem wegen Körperverletzung und häuslicher Gewalt.

 

Mike Luxen: Erstes Statement nach Rauswurf

Mike Luxen kann den Rauswurf wohl offenbar nicht verstehen, denn der Post mit dem Hitler-Shirt bezeichnet er als Spaß. Bei Instagram hat sich Mike Luxen nun ausführlich zu dem Skandal geäußert.

„Ein sehr guter Freund brachte mir das T-Shirt als „Joke“ von seiner Tokioreise mit. Er selbst ist gebürtiger Marokkaner und fand es witzig, wie die Person Adolf Hitler mit einer absurden Darstellung der Lächerlichkeit Preis gegeben wird. Wie es dann unter jungen Menschen so ist, landete bei unserem ersten Treffen nach seiner Reise, das scheinbar so verwerfliche Bild auf Instagram“, schreibt Mike Luxen.

 

1 Teil !! Hallo zusammen, ich habe lange darüber nachgedacht, mich zum gestrigen Bildzeitungsartikel zu äußern oder es zu lassen… Am Ende bleibt mir nicht allzu viel übrig, als es zu tun, da mein Ansehen durch diese Darstellung eines „Jokes unter Freunden“ dazu führt mich weiterhin massiv zu schädigen. Als Erstes würde ich Euch gerne erklären, wie es zu diesem Bild und dem darauffolgenden Post kam. Ein sehr guter Freund brachte mir das T-Shirt als „Joke“ von seiner Tokioreise mit. Er selbst ist gebürtiger Marokkaner und fand es witzig, wie die Person Adolf Hitler mit einer absurden Darstellung der Lächerlichkeit Preis gegeben wird. Wie es dann unter jungen Menschen so ist, landete bei unserem ersten Treffen nach seiner Reise, das scheinbar so verwerfliche Bild auf Instagram. Es ist nahezu pervers, mir, als BELGIER der in einer multikulturellen Umgebung aufgewachsen ist, hier möglicherweise rechtes Gedankengut nachzusagen. Ich möchte hiermit für alle klar stellen, dass ich jegliche Gewalt und Diskriminierung gegenüber Menschen anderer Herkunft, Geschlecht oder sexueller Ausrichtung absolut ablehne. Wir sind vermutlich die erste Generation, die sich gar nicht mehr fragt „warum ein Mensch eine andere Hautfarbe hat“ oder „woher er ursprünglich kommt“ Dass dieses besagte Foto eine derartige Diskussion auslöst, schmerzt mich und greift meine innersten Werte und das, wofür ich als Mensch stehe aufs schärfste an. Vielleicht war es ein wenig zu "unüberlegt" diesen privaten, freundschaftlichen Moment in den sozialen Medien zu teilen, aber ich bin nicht zuletzt durch diese Kanäle eine Person der Öffentlichkeit geworden. Die Konsequenzen die so ein unbegründeter Shitstorm auslöst muss ich jetzt ohnmächtig mit ansehen… Weiter im nächsten Post...

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Und weiter: „Es ist nahezu pervers, mir, als BELGIER der in einer multikulturellen Umgebung aufgewachsen ist, hier möglicherweise rechtes Gedankengut nachzusagen. Ich möchte hiermit für alle klar stellen, dass ich jegliche Gewalt und Diskriminierung gegenüber Menschen anderer Herkunft, Geschlecht oder sexueller Ausrichtung absolut ablehne“, stellt er klar. Gegen die Ermittlungen gegen ihn hat er sich jedoch nicht geäußert.