Krebs durch Baby-Puder: Frau bekommt 417 Millionen Dollar Schadensersatz

InTouch Redaktion

Rekordverdächtige Strafe wegen fehlender Warnhinweise: Weil der Pharmakonzern "Johnson & Johnson" auf seinen Baby-Puder-Fläschchen nicht ausreichend vor scheinbar krebserregenden Inhaltsstoffen gewarnt hat, hat Krebspatientin Eva Echeverria den US-Konzern jetzt verklagt.

Die Klägerin behauptet, durch die Nutzung des Puders Eierstockkrebs bekommen zu haben.

Johnson & Johnson Baby-Puder
Foto: Getty Images

Auch mehrere frühere Kundinnen haben den Pharmakonzern deshalb bereits verklagt. Eva Echeverria hat den Prozess gewonnen und bekommt nun ein Schmerzensgeld von 417 Millionen Dollar.

Scheinbar zurecht: Mehrere Studien haben bereits einen Zusammenhang zwischen dem Baby-Puder und Krebs hergestellt. 

In der „Los Angeles Time” beschuldigte der Anwalt der Klägerin, Anwalt Mark Robinson, "Johnson & Johnson", die Wahrheit über Jahre vertuscht zu haben.

„Wir orientieren uns an der Wissenschaft, die die Sicherheit unseres Babypuders bestätigt”, so das Unternehmen in einer Stellungnahme. Gleichzeiotig erklärte es jedoch, dass es Revision gegen das Urteil einlegen wolle.