Lady Gaga: Streit um Wohltätigkeits-Armbänder beigelegt

Lady Gaga wird noch einmal 100.000 US-Dollar spenden - damit werden die Behauptungen, sie habe Spendengelder veruntreut, aus dem Weg geräumt. Die Sängerin hatte im vergangenen Jahr Armbänder entworfen, die die Aufschrift "Pray for Japan" trugen und die sie für fünf Dollar pro Stück an ihren Fans verkaufte.

Lady Gaga: Streit um Wohltätigkeits-Armbänder beigelegt

Die Einnahmen der Verkäufe sollten laut der "Born This Way"-Interpretin gespendet werden, um Japan, das am 11. März von einem Erdbeben und Tsunami erschüttert wurde, zu unterstützen. Eine in Michigan ansässige Anwaltskanzlei hatte jedoch später behauptet, Gaga würde einen Teil der Spenden veruntreuen, indem sie den Käufern die Versandkosten aufbrummte und verklagte die Musikerin auf 5 Millionen US-Dollar. Gestern soll nun eine beiderseitige Einigung getroffen worden sein, die darauf basiert, dass Gaga 107.500 US-Dollar an eine Organisation spendet, die die Erdbebenopfer unterstützt. Damit, so berichten die "The Detroit News", sei der Fall erledigt. Wie im Zuge der Verhandlung bekannt wurde, konnte die Musikerin durch ihre Aktion immerhin 1,5 Millionen US-Dollar an Spendengeldern einnehmen - bereits im vergangenen Jahr hatte der Sprecher der Sängerin erklärt, dass die Klage haltlos sei. "Diese unsinnige Anklage ist unbegründet und nimmt die Aufmerksamkeit von den gütigen Taten der Fans auf der ganzen Welt, die die Menschen in Japan unterstützen", erklärte er. © WENN