Leo Bartsch: Horror-Unfall im Urlaub!

InTouch Redaktion

Die perfekte Welle reiten. Das wollte Leo Bartsch (29), als sie nach Indonesien aufbrach.

Leo Bartsch: Ex-Queensberry während Weltreise im Krankenhaus!
Foto: Leo Bartsch / Instagram

Doch alles kam anders: Bei ihrem letzten Surf-Trip wäre sie beinahe gestorben!

„Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern“, sagt Leo mit müder Stimme, als "Closer" sie anruft. Noch immer ist die ehemalige „Adam sucht Eva“-Teilnehmerin auf der mehr als 10.000 Kilometer entfernten Insel Lombok, mitten im Indischen Ozean. „Ich weiß noch, dass ich auf meinem Board lag und gerade eine Welle erwischt hatte. Ich spürte auf einmal einen Schlag am Kopf. Dann wurde mir schwarz vor Augen.“ Was Leo nicht mehr weiß: Sie wird mit voller Wucht vom Surfbrett einer anderen Urlauberin getroffen, das ihr die Nase bricht und ihr linkes Ohr aufschlitzt. Kurz darauf kommt sie einigermaßen zu sich – noch unter Wasser, um sie herum nur ihr eigenes Blut. Instinktiv taucht sie auf. Schnell kommt ihr ein anderer Surfer zu Hilfe, bringt sie ans Ufer.

 

Leo Bartsch brauchte zwei Stunden ins Krankenhaus

Erst da wird Leo das ganze Ausmaß des Unfalls bewusst: „Mein Gesicht schmerzte total, ich wusste gleich, dass mein Nasenbein durch sein muss.“ Doch viel schlimmer: ihr Ohr. „Ich musste meine Hand daraufdrücken, um die Blutung zu stoppen. Zwei Stunden lang. Denn so lange dauerte es, bis ich im Krankenhaus war. Denn vom Strand ging es erst mit einem kleinen Boot zum Hafen, von dort aus weiter. Eine Horror-Tour“, erinnert sich Leo. In der Notaufnahme wird sie umgehend behandelt, das Ohr genäht. „Als ich den Arzt fragte, wie viele Stiche er gemacht hat, lächelte er nur und meinte, er habe irgendwann aufgehört zu zählen.“

Mit noch immer starken Schmerzen wurde Leo entlassen, zurück in ihre Urlaubsunterkunft geschickt. Hier muss Leo nun das Bett hüten. „Ich wohne im Gästehaus einer ausgewanderten Deutschen, die sich rührend um mich kümmert. Jetzt natürlich intensiver als ursprünglich geplant.“ Denn den sechswöchigen Asien-Trip abbrechen will die Wahlberlinerin auf keinen Fall. „Zum einen muss mein Gehörgang erst wieder zuwachsen. Da ist es noch recht problematisch zu fliegen – auch wenn meine Eltern mich nach diesem Horror-Unfall lieber heute als morgen wieder bei sich hätten. Aber zum anderen will ich auch nicht, dass meine Reise so endet.“ Und deshalb versucht Leo, dem Vorfall auch etwas Positives abzugewinnen. Lachend sagt sie: „Ich schreibe jetzt ein paar Songs. Vielleicht verarbeite ich auf diese Weise dieses schlimme Ereignis...

 
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