Marcel Heße: Dieses Urteil erwartet den Kindermörder aus Herne!

InTouch Redaktion

Marcel Heße  droht ein Urteil, das bislang wohl einzigartig ist. Der Kindermörder aus Herne wird wohl mit der Höchststrafe rechnen müssen.

Nachdem der Doppelmörder aus Frust wegen eine Absage von der Bundeswehr den 9-jährigen Jaden aus seiner unmittelbaren Nachbarschaft mit 52 Messerstichen hingerichtet hat, tötete er auch noch seinen Kumpel Christopher. Nun drohen dem 19-Jährigen bis zu 15 Jahre Gefängnis. Im Jahr 2012 wurde das Höchstmaß der Jugendstrafe erweitert, seitdem ist im  § 105 (3) des Jugendgerichtsgesetzes zu lesen: „Das Höchstmaß der Jugendstrafe für Heranwachsende beträgt zehn Jahre. Handelt es sich bei der Tat um Mord und reicht das Höchstmaß nach Satz 1 wegen der besonderen Schwere der Schuld nicht aus, so ist das Höchstmaß 15 Jahre.“

 
 

Mit einem milden Urteil braucht Marcel Heße nicht zu rechnen

Marcel Heße wird sich nicht auf ein mildes Urteil verlassen können. Auch die Tatsache, dass Psychologin Isabella Heuser dem „Berliner Kurier“ gegenüber vermutet hat, dass es sich um eine narzisstische Tat handelt, hilft ihm nicht. Die Psychologin erläutert: „Jemand, der bis dahin auf der Verliererseite gestanden hat, tut jetzt etwas ganz Außergewöhnliches, bei dem er sicher davon ausgehen kann, dass alle Menschen, die das sehen, davon sehr beeindruckt sind.“ Er hat wohl schon früher den Eindruck erweckt, dass es nicht ganz beieinander ist. Auch seine früheren Mitschüler erinnern sich an einen schrägen Einzelgänger. Man kann für die Familien der Opfer nur haben, dass der Killer wirklich seine gerechte Strafe bekommt und vielleicht doch eines Tages so etwas wie Reue empfindet.