Marcel Heße hat ihren Sohn Jaden ermordet: Jetzt spricht Jeanette F.

InTouch Redaktion

Vier Monate ist es her, dass Marcel Heße den 9-jährigen Jaden brutal ermordet hat. Seine Mutter Jeanette F. kann ihren Sohn nur noch auf dem Friedhof besuchen. Die 41-Järige erinnert sich „Bild“ gegenüber an den Tag, an dem ihr Kind starb. Jaden wachte morgens mit Bauchschmerzen auf,  Jeanette F. meldete ihn in der Schule krank. Um den kranken Jungen aufzuheitern, wollte sie ihm ein „Star Wars“-Shirt kaufen, Jaden sagte zum Abschied: „Okay. Dann warte ich auf dich…“ Als sie wieder nach Hause kam, sagte ihr großer Sohn: „Der Jaden ist mit dem Marcel von nebenan weg. Der brauchte einen, der ihm die Leiter hält.“ Als die Familie nach Jaden sehen wollte, weil er so lange weg blieb, öffnete niemand. Jadens Stiefvater und sein großer Bruder schauten im Keller nach. Jeanette erzählt: „Ich habe ihre Schreie gehört, so richtig schlimme. Ich wusste erst gar nicht woher, da kam mir mein Sohn entgegen und schrie: ,Der Jaden liegt im Keller! Alles ist voller Blut! Ich glaube der Jaden ist tot!´ Dann ist er zusammengebrochen.“

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Abschied von Jaden
 

Marcel Heße hat Jaden einfach aus dem Leben  gerissen

Marcel Heße hat den kleinen Jaden mit 52 Messerstichen aus dem Leben gerissen, ihn regelrecht abgeschlachtet. Für seine Mutter Jeanette F. ist die Situation nur schwer auszuhalten. Es fällt ihr schwer, sein Grab zu besuchen: „Ich kann hier nicht allein hingehen. Ich habe immer vor Augen, dass er da unten im Loch liegt, ganz allein.“ Der Junge fehlt im Alltag: „Jaden war immer als Erster wach. Er hat gefragt: ‚Mama, darf ich dir Kaffee machen?‘ Dann die Diskussionen mit den Brüdern, wie man Zahnpasta auf die Zahnbürste macht, dass jeder seine eigene hat und man sich auch waschen und kämmen muss.“

Jeanette F. versucht sich abzulenken, um sich nicht ständig mit quälenden Fragen auseinanderzusetzen: Warum? Hatte Jaden Schmerzen? Warum? Hatte Jaden Angst? Warum? War Jaden schnell bewusstlos? Warum? „Mir geht dann extrem viel durch den Kopf, das macht es noch unerträglicher.“