Marguerite Perrin: So verrückt ist "Frauentausch" in den USA

"Sie gehört der dunklen Seite an", kreischt Marguerite Perrin, als sie zurückkommt nach dem "Frauentausch" oder "Trading Spouses", wie es in den USA heißt. Sie kommt nach Hause und flippt völlig aus.

God Warrior - Marguerite Perrin
Foto: FOX

Die christliche Fanatikerin flucht in einer Mischung aus Wut und Panik über ihre Gastfamilie. 

Dort stand die christliche Religion nicht so im Vordergrund. Zudem befasste sich die Tausch-Familie vor allem mit Hypnose und Astrologie. Für die selbsternannte "Gotteskriegerin" ist das natürlich alles gottloses Teufelswerk. 

Die Familie, die gerade noch im Begriff war, sich über die Rückkehr der Mutter zu freuen, sieht schockiert zu, wie Marguerite Perrin einen hysterischen Anfall hat und sich absolut nicht beruhigen kann. 

Als Teil der Show können die Tauschmütter jeweils entscheiden, wofür die anderen Familien die gewonnenen 50.000 Dollar ausgeben sollen. Perrin lehnt ab. Das Geld sei beschmutzt und sie wolle sich von einer "gottlosen Person nicht sagen lassen", wofür sie ihr Geld ausgeben solle. Immerhin ist sie später noch so weit zur Vernunft gekommen, dass sie das Geld annahm.

Die Episode lief 2005 im amerikanischen TV. Erst Jahre später wurde der Ausschnitt bei Youtube zum viralen Hit. 

Im Nachhinein sagte Perrin, dass sowohl sie, als auch ihre Gastfamilie Opfer der extremen Bearbeitung des Filmmaterials geworden sind. Sie behauptet sogar, mit ihrer Gastfamilie ziemlich gut klar gekommen zu sein.