Meghan Markle: Die Menstruation darf nicht tabuisiert werden

InTouch Redaktion
Meghan Markle engagiert sich für humanitäre Zwecke
Meghan Markle engagiert sich für humanitäre Zwecke
Foto: Facebook/Meghan Markle

So viel Engagement dürfte Prinz Harry gut gefallen. Seine Freundin Meghan Markle setzt sich für humanitäre Zwecke ein und ist Botschafterin der Organisation „World Vision“.

Für das „Time“-Magazin verfasste sie nun ein emotionales Essay, das auf eine Problematik hinweisen soll, die ihr sehr am Herzen liegt. In ihrem Artikel beschreibt sie, wie sehr die Menstruation die Bildungschancen junger Mädchen und Frauen in Ländern wie Indien einschränkt. "Stellen Sie sich eine Welt vor, in der weibliche Führungskräfte, die wir verehren, nie ihr volles Potential ausgeschöpft hätten, weil sie mit 13 von der Schule abgegangen wären", schreibt sie in ihrem Artikel.

Auch wenn viele Frauen der westlichen Welt sich nicht vorstellen können, das so etwas passiert, so seien mehrere Millionen Frauen dennoch davon betroffen. "Während meiner Zeit in Indien, haben mir viele Mädchen erzählt, dass sie sich schämen, während ihrer Periode in die Schule zu gehen - schlecht ausgestattet mit Lumpen statt mit Binden, unfähig am Sportunterricht teilzunehmen und ohne Badezimmer zur Verfügung, um sich zu versorgen", so Markle weiter. Deshalb würden viele Mädchen die Schule abbrechen. "Auch jenseits von Indien, in Gemeinschaften auf der ganzen Welt, wird das Potential junger Mädchen vergeudet, weil wir zu schüchtern sind, über die natürlichste Sache der Welt zu sprechen."

Deshalb ruft die 35-Jährige dazu auf, das Thema nicht mehr zu tabuisieren und endlich offen darüber zu sprechen, damit es positive Veränderungen auf der ganzen Welt geben kann.