Menderes Bagci: Große Sorge um den Dschungelkönig! So schlecht geht es ihm wirklich

Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass Menderes Bagci die Dschungelkrone gewann. Wie geht es ihm heute?

Menderes Bagci
Menderes Bagci Foto: Getty Images

Gerade kämpfen die letzten Kandidaten um den Sieg im "Dschungelcamp". "DSDS"-Kultkandidat Menderes Bagci hat das schon alles hinter sich. Vor drei Jahren eroberte er die Herzen der Zuschauer im Sturm. Doch danach folgte der Absturz...

So schlecht geht es Menderes wirklich

Menderes wohnt derzeit in einer Einzimmerwohnung in der Nähe von Düsseldorf. Dort herrscht ganz schön Chaos, wie er gegenüber "stern TV" offenbarte. "Ich würde sagen, dass es meine innere Gefühlssituation widerspiegelt. Ich weiß, dass ich mit mir selbst am meisten Probleme habe und mit mir selber nicht klarkomme", gestand er im Interview. "Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich selbst nicht akzeptiere, so wie ich bin."

Besonders die Zeit nach dem "Dschungelcamp" war hart für den 34-Jährigen. Zwei Wochen lang war er täglich von seinen 11 Mitcampern umgeben. Doch danach stand er plötzlich wieder alleine da. "Ich wusste, dass mich in meiner Wohnung das Chaos wieder erwartet. Ich wusste, dass es mir nicht guttun wird. Es war ja nichts Neues, ich war nicht enttäuscht, ich wusste ja auch, dass auf mich keiner wartet", erzählte er.

Menderes: "Ich habe von meinem Vater nie das Gefühl von Geborgenheit bekommen"

Selbst nach seinem größten Triumph war Menderes allein - ohne Familie und Freunde. Ein Gefühl, dass er schon aus seiner Kindheit kennt. Nach der Trennung der Eltern wuchs er bei seinem Vater auf. "In den ersten drei Jahren hat sich meine Mutter noch gemeldet. Danach kam nichts mehr", gab er zu. "Bei meinem Vater habe ich nie das Gefühl von Geborgenheit bekommen. Er hat nie gesagt: 'Ich bin stolz auf dich. Ich liebe dich'. Das macht mich oft traurig." Mit 20 Jahren wurde bei Menderes eine schwere chronische Darmerkrankung diagnostiziert. Dadurch wurde er immer einsamer. "Ich habe den Umgang mit den Menschen verloren. Die Krankheit hat mich einfach runtergezogen."

Trotz allem will Menderes nicht aufgeben. Denn er hat große Pläne. "Ich würde gerne an meiner Wohnsituation etwas ändern. Ordnung schaffen. Ich wünsche mir, dass ich irgendwann jemanden kennenlerne, der mich so akzeptiert wie ich bin." Es wäre ihm zu wünschen...

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