Mesut Özil: Bittere Botschaft nach dem WM-Debakel

InTouch Redaktion
Mesut Özil
Foto: Instagram

Die WM 2018 sollte ein großer Triumph werden - stattdessen endete das Turnier mit einem enttäuschenden Vorrunden-Aus. Besonders ein Nationalspieler stand danach in der Kritik: Mesut Özil. Seine Leistung sei schlecht gewesen, seine Motivation ungenügend. Besonders sein Foto mit dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan wurde Mesut Özil zum Verhängnis: Wurde er vor der WM schon dafür kritisiert, tobte nach dem WM-Aus ein wahrer Shitstorm.

Mesut Özil selbst hat sich bis heute nicht dazu geäußert. Doch jetzt wird er sogar aus den eigenen Reihen heftig kritisiert. Team-Manager Oliver Bierhoff zog gegenüber der "Welt" eine bittere Bilanz gezogen: "Im Rückblick würde ich versuchen, das Thema Erdogan noch klarer zu regeln", heißt es in seinem Statement. Und weiter: "Man hätte überlegen müssen, ob man sportlich auf Mesut verzichtet."

 

Welche Konsequenz zieht Mesut Özil?

Und er holt sogar noch weiter aus: "Wir haben Spieler bei der deutschen Nationalmannschaft bislang noch nie zu etwas gezwungen, sondern immer versucht, sie für eine Sache zu überzeugen. Das ist uns bei Mesut nicht gelungen." Knallharte Worte, die Öl ins Feuer derjenigen gießen, die Mesut Özil am liebsten nicht mehr in der Nationalmannschaft sehen würden.

Team-Kollege Sami Khedira nahm Mesut Özil erst vor wenigen Tagen öffentlich in Schutz, betonte, wie nah die Angriffe ihm gehen würden. Nach dem neuesten Statement von Oliver Bierhoff dürfte sich die öffentliche Meinung über den Mittelfeld-Star nicht gerade verbessern...