Mesut Özil: Jetzt packt er über die Trennung aus!

Mesut Özil: Jetzt packt er über die Trennung aus!

27.03.2017 > 10:04

© Facebook/ Mesut Özil

Als sich Mesut Özil 2013 von seinem Vater Mustafa als Berater trennte, gab es zahlreiche Schlagzeilen. Auslöser war offenbar die Verhandlung mit Real Madrid, die scheiterte, so dass Mesut den Club gegen seinen Willen verlassen musste! Außerdem hatte Mustafa die Vermarktungsfirma seines Sohnes wegen ausstehender Provisionen verklagt, Mesut forderte daraufhin die Rückzahlung eines Darlehens und seinen Geschäftswagen zurück. Eine Schlammschlacht, die es in sich hatte! 

 

Nicht einmal vor Mesuts Freundin Mandy Grace Capristo machte Mustafa halt und ätzte: „Seine damalige Freundin Mandy hat sich zwischen Vater und Sohn gestellt. Sie hat ihn verrückt gemacht.“ Der Kicker nahm Mandy daraufhin in Schutz. "Mandy trifft an dem Bruch mit meinem Vater keine Schuld. Sie hat damit nullkommanull zu tun", erklärte er gegenüber "Bild". Jetzt packt Mesut Özil erstmals über die Trennung von seinem Vater aus. 

 

Mesut Özil zeigt sich versöhnlich

Im Interview mit "Welt am Sonntag" spricht er offen über seine damalige Entscheidung und wie er sie seinem Vater erklärt hat."Wenn man, so wie ich, relativ früh von der Familie wegzieht, weil man woanders spielt, wird man schnell selbständig. Du musst dein Leben früh selbst in die Hand nehmen, wirst früher erwachsen. Ich habe schon in jungem Alter gelernt, Entscheidungen zu treffen, auch wenn die sehr schwierig sind. Ich habe gelernt – und dass entspricht auch meiner Persönlichkeit – dass es besser ist, den Leuten direkt ins Gesicht zu sagen, wenn etwas nicht klappt, wenn ich etwas nicht will", so Mesut Özil. 

 

Mesut Özil: "Du bist mein Vater, ich liebe dich."

Das Mustafa die Verhandlungen mit Real Madrid in den Sand setzte, nimmt Mesut Özil ihm nicht übel. "Ich bin deswegen nicht sauer auf ihn. Er war noch nicht so weit, mit Profis wie Florentino Perez zu verhandeln. Darum habe ich gesagt: ,Du bist mein Vater, ich liebe Dich. Aber als Berater will ich Dich nicht mehr.‘"

Selbst als Mustafa völlig überstürzt Mesuts Twitter-Account löschte und er somit Millionen Follower verlor, spielt keine Rolle mehr. "Stimmt. Da waren viele Emotionen im Spiel, er fühlte sich angegriffen. Kann ich auch verstehen, immerhin bin ich sein Sohn. Er war enttäuscht und sauer", erklärt Mesut Özil. Scheint als hätte sich das Männer-Gespann wieder zusammengerauft.

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