Michael Schumacher: Seine Familie trifft eine radikale Entscheidung!

InTouch Redaktion

Ein langjähriger Weggefährte wollte den verunglückten Rennfahrer besuchen. Warum wurde er von Michael Schumachers Familie abgewiesen?

Auch Jahre nach dem dramatischen Ski-Unfall ist der Zustand von Michael Schumacher (49) immer noch ungewiss. Doch sein ehemaliger Teamkollege, Formel-1-Held Rubens Barrichello (45), sprach nun in einem Interview darüber, dass ihm ein Besuch bei Schumi verwehrt wurde – mit einer sehr interessanten Begründung...

 

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Was ist mit Michael Schumacher?

Diesen Tag wird die Schumacher-Familie wohl niemals vergessen: Es ist der 29. Dezember 2013, als Michael Schumacher im französischen Méribel stürzt und mit dem Kopf gegen einen Felsen prallt. Dabei erleidet er ein Schädel-Hirn-Trauma – seither kämpft er um seine Genesung. Doch über seinen aktuellen Gesundheitszustand hüllen sich Ehefrau Corinna (49) und die beiden gemeinsamen Kinder in Schweigen. An die Öffentlichkeit sind seitdem keine neuen Informationen gelangt. Bis jetzt?

 

Schumis Ex-Kollege sorgt für Aufsehen

Schumis Ex-Teamkollege bei Ferrari, Rubens Barrichello, gab dem brasilianischen Sender TV Globo kürzlich ein Interview und sorgte mit seinen Äußerungen dort für Hoffnungen. So sprach der ehemalige Formel-1-Fahrer in der Fernseh-Show nicht nur über seinen eigenen gesundheitlichen Zustand – Barrichello war Anfang des Jahres an einem gutartigen Tumor im Nacken erkrankt, dieser musste in einer langwierigen Operation von den Ärzten entfernt werden –, sondern packte auch über Michael aus.

Das Kuriose: Als Barrichello nach seiner OP aufwachte und noch von der Narkose benebelt war, sprach er von Schumi. „Mein Arzt hat mir erzählt, dass ich von Schumacher geredet habe. Und es ist nicht das erste Mal. Da muss irgendwas in meinem Unterbewusstsein sein, irgendeine Verbindung“, erklärte er. Und Rubens ging sogar noch weiter und verriet, dass er versucht hätte, seinen ehemaligen Konkurrenten im Kreise seiner Lieben zu besuchen.

 

Doch dieser Wunsch wurde niemals erfüllt

„Die Bitte wurde abgelehnt. Sie haben gesagt: ,Damit tust du ihm und dir selbst nichts Gutes!‘“ Ein Satz, der aufhorchen lässt: Gibt uns Barrichello hier Aufschluss über Michaels gesundheitlichen Zustand?

Denn warum sollte sich Corinna so sehr gegen diese Begegnung stellen, wenn sie sich nicht darum sorgen würde, dass diese den Gast, aber vor allem auch Michael zu sehr aufwühlen könnte? Und das wiederum könnte implizieren: Ist Michael in solch einer Verfassung, Rubens Barrichello zu erkennen und sich emotional zu regen?

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Michael Schumacher: Der nächste Schicksalsschlag!

Bekannt ist seit Beginn ihrer Zusammenarbeit, dass die Beziehung zwischen den Sportlern als schwierig galt. Privat verstanden sich die Rennfahrer gut, doch beruflich war es mehr als kompliziert.

 

Wäre ein Treffen mit Schumacher zu aufwühlend?

Barrichello verriet in dem aktuellen Interview sogar über Michael: „Er war großartig mit einem Glas Wein in der Hand, ein richtiger Partner. Aber auf der Strecke und in den Meetings, da gab es Momente, in denen ich nicht glauben konnte, dass er das gerade wirklich gesagt hat.“ Und auch der Skandal beim Grand Prix in Österreich 2002, als Barrichello von seinem Team aufgefordert wurde, seinen Kollegen vorbeiziehen zu lassen, liegt ihm wohl immer noch schwer im Magen.

Eine Begegnung wäre verständlicherweise für beide emotional aufwühlend – und das ist genau DAS, was Michael sicherlich in seinem Zustand gerade nicht gebrauchen kann. Wird Corinna Barrichello die Bitte abschlagen, seinen langjährigen Weggefährten noch einmal wiederzusehen, sich von ihm zu verabschieden, jetzt, wo ihre Leben in unterschiedliche Richtungen verlaufen? Eine schwere Entscheidung. Vielleicht sogar die schwerste ihres Lebens...