Mordabsicht: Floristin vergiftete Ehemann mit Pflanzensamen

InTouch Redaktion
Die Floristin wollte ihren Ehemann vergiften
Foto: iStock

Eine Floristin hatte am 15. August 2015 versucht, ihren Ehemann mit giftigen Pflanzensamen umzubringen. Nun wurde sie zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Die Frau mischte ihrem Mann einige Samen des Zerberusbaums ins Chili con Carne.  „Es sollte ihm nur mal richtig schlecht gehen, so wie es mir in unserer Ehe gegangen ist“, sagte sie aus und beteuerte, dass sie ihren damaligen Ehemann nicht töten wollte. Doch davon wollte der Richter nichts wissen.

„Als Floristenmeisterin wusste die Angeklagte, um was für ein hochwirksames Gift es sich gehandelt hat“, sagte Christian Singelmann in der Urteilsbegründung. Sie habe sich bewusst für das gefährliche Pflanzengift entschieden und nicht etwa für ein Abführmittel. Ihr soll bewusst gewesen sein, dass das Pflanzengift schwer nachzuweisen ist. „Damit hat sie heimtückisch gehandelt und den Tod ihres Mannes billigend in Kauf genommen.“

 

Das Opfer litt mehrere Tage lang unter schweren Vergiftungssymptomen, doch der Nachweis des verabreichten Giftes gestaltete sich sehr schwierig. Erst, als der Mann den Computer seiner Frau ausspionierte und ihre Suchanfragen zu den Pflanzensamen entdeckte, konnte er seinen Arzt auf die richtige Spur bringen.

Die Angeklagte sei in ihrer Ehe wohl unzufrieden gewesen und habe sich in einen anderen Mann verliebt. Der Richter sagte außerdem, dass die Frau Angst vor dem Gesichtsverlust und den finanziellen Folgen einer Scheidung gehabt hätte. Deshalb habe sie versucht, ihren Mann auf anderem Wege loszuwerden.

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