Nach Brustamputation: Frau bekommt den Schock ihres Lebens

InTouch Redaktion
Schock nach der Brustamputation!
Foto: iStock

Im Oktober 2014 unterzog sich eine Frau aus Großbritannien schweren Herzens einer Mastektomie. Aufgrund familiärer Vorbelastung wies sie ein hohes Risiko auf, an Brustkrebs zu erkranken und wollte sich deshalb beide Brüste amputieren lassen.

Als sie aus der Narkose aufwachte, erlebte sie allerdings den Schock ihres Lebens. Die Ärzte hatten Donna Finegan-White ohne ihre Zustimmung riesige Brustimplantate eingesetzt. "Ich war schockiert, verärgert und frustriert, da es für mich absolut unerwartet kam", erklärt Finegan-White gegenüber "DailyMail".

Doch es wurde noch schlimmer. Die 44-Jährige litt unter psychischen Problemen, Schmerzen und Schwellungen im Brustbereich. Sie entschied sich im Februar 2016 dazu, die Fehler in einer weiteren Operation korrigieren zu lassen. Doch der Eingriff verlief nicht nach Plan. Es bildete sich ein Blutgerinsel und die Patientin schwebte in Lebensgefahr! Sie musste sofort notoperiert werden.

"Ich wurde über Monate von großen Schmerzen und einem Trauma geplagt, nur wegen dieser Implantate, denen ich niemals zugestimmt hatte“, erzählt Donna. „Dadurch, dass ich meine Geschichte erzähle, hoffe ich, dass Kliniken sich daran erinnern, wie wichtig das Einverständnis der Patienten ist."

Im März wurde ihr vom Krankenhaus mitgeteilt, dass sie Luftröhrenkrebs hat. Sie geht davon aus, dass die Ärzte bei ihrer ersten Untersuchung diverse Tumore übersehen haben. Nun hat Donna nur noch zwei Jahre zu leben.

 
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