Nach G20-Krawallen in Hamburg: Bisher 476 verletzte Polizeibeamte

InTouch Redaktion

Der G20-Gipfel in Hamburg ist offiziell beendet - doch noch immer halten teils gewaltbereite Randalierer die Hansestadt und vor allem die Einsatzkräfte in Atem.

Nach Tagen der schweren Ausschreitungen im Zusammenhang mit G20-Protesten zieht die Polizei Hamburg jetzt traurige Bilanz und verlautet in einer Pressemitteilung, dass bisher rund 476 Polizeibeamtinnen und -beamte in den Einsätzen verletzt wurden.

Nach G20-Krawallen in Hamburg: Bisher 476 verletzte Polizeibeamte
In Hamburg versuchen Einsatzkräfte G20-Krawalle einzudämmen
Foto: dpa

Wie berichtet wird, handelt es sich bei den zu Schaden gekommenen Einsatzkräften um Polizisten aus verschiedenen Bundesländern und um Bundespolizisten.

Des Weiteren erklärte die Hamburger Polizei, dass seit Beginn des Einsatzes am 22. Juni insgesamt 186 Menschen fest- und 225 in Gewahrsam genommen wurden.

In einer Live-Pressekonferenz, die um 13 Uhr begann, äußerte sich auch Innensenator Andy Grote und bezeichnete die Krawalle als "skrupellose Gewaltakte von Kriminellen, die in dieser Form keiner vorhersehen konnte".

Da der Einsatz zu den G20-Protesten noch nicht beendet ist, könnten sich, wie es auf der Pressekonferenz weiter hieß, die genannten Zahlen noch verändern.