Bei H&M kam es zu Protesten

Nach Rassismus-Protesten: H&M schließt Filialen

14.01.2018 > 14:14

© WENN.com

Vor wenigen Tagen sorgte H&M mit einer Werbekampagne für heftige Kritik. Ein Kinderpullover mit der Aufschrift „Coolest money in the jungle“ („Coolster Affe im Dschungel“) sorgte für einen riesigen Skandal, denn als Model wurde ein farbiger Junge benutzt.

Nun kam es in Südafrika zu heftigten Ausschreitungen. Demonstranten verwüsteten am 13. Februar gleich mehrere Filialen des Mode-Giganten. Regale wurden umgeworfen, Schaufensterpuppen zerstört und Kleidung umher geworfen. Nun zieht das schwedische Modeunternehmen Konsequenzen. „Wir betonen, dass unsere Mitarbeiter in den Filialen nichts mit unserer traurigen Entscheidung zu tun haben, diesen Kinderpullover und die Werbung zu produzieren“, heißt es in einem offiziellen Statement. Dennoch werden die betroffenen Filialen vorerst geschlossen werden müssen.

Der südafrikanische Politiker Floyd Shivambu lobte die heftigen Übergriffe der Demonstranten. Seiner Meinung nach erfahre H&M nun „die Konsequenzen für seinen Rassismus." Die Mutter des Models meldete sich derweil ebenfalls zu Wort. Die gebürtige Nigerianerin kann die Rassismus-Vorwürfe nicht nachvollziehen. "Ich verstehe das wirklich nicht. Aber nicht, weil ich es nicht will, sondern weil das nicht meine Art zu denken ist", wird sie vom britische News-Portal "Metro" zitiert.

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