Naddel: "Ich wäre so gerne Mutter geworden!"

Bewegende Beichte: Im CLOSER-Interview verrät Naddel, warum das Thema Kinder bei ihr alte Wunden aufreißt …

Der Wunsch steckt in vielen Frauen, ist geradezu genetisch verankert: Mutter werden, ein eigenes Kind bekommen. Auch Nadja Abd el Farrag (52) hat davon geträumt: „Ich wollte immer Mama werden, hätte so gerne ein kleines Mädchen gehabt“, sagt Naddel traurig.

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Die Abenddämmerung setzt bereits ein. Doch Naddel, Gast der Party, die Promi-Zahnarzt Milan Michalides anlässlich der Eröffnung seiner „Zahn- und Werder-Klinik“ in Bremen gibt, möchte noch nicht nach Hause. Zu viel Spaß hat die Mallorca-Sängerin auf der Veranstaltung. Das liegt allerdings nicht etwa an ausschweifenden Gesprächen mit ihren Promi-Kollegen. Nein, Naddel unterhält sich lieber mit zwei Kindern, deren Eltern ebenfalls auf dem VIP-Event eingeladen sind. „Ach, Leute. Ich liebe Kinder einfach. Ihre erfrischende Art, ihr unschuldiges Gemüt. Nach solchen Begegnungen fühle ich mich immer gleich viel stärker“, berichtet die gebürtige Hamburgerin und erklärt: „In dem Hotel, in dem ich aktuell noch lebe, kommt es nur ganz selten zu Aufeinandertreffen mit Kids. Meistens buchen sich ältere Pärchen ein. Daher stehe ich kaum noch in Kontakt mit Kindern, zumal ich auch im Freundeskreis keine jungen Eltern habe.“

Aus Naddels Schilderungen spricht eine tiefe Sehnsucht

Der Wunsch, eine eigene Familie zu besitzen. Lange Zeit hat sie dieser Gedanke getragen. „Eigene Kinder wären das Größte für mich. Viele denken vielleicht: ‚Ja, die kann sich doch noch nicht mal um sich selbst kümmern.‘ Aber all denen kann ich sagen: Ich war, was Familie angeht, nie ein verantwortungsloser Mensch. Da habe ich versucht, mein Bestes zu geben.“

Neben ihren Eltern und ihrer Schwester gibt es noch einen weiteren Menschen, der das bestätigen könnte: Dieter Bohlen (63). Mit dem Pop-Titan war die gelernte Apothekenhelferin mehr als zwölf Jahre liiert. „Klar habe ich mit Dieter in dieser Zeit auch über meinen Kinderwunsch gesprochen. Er sagte immer nur: ‚Wir haben doch Kinder, meine.‘ Das stimmte ja so weit auch“, erinnert sich Naddel. Doch es waren eben nicht ihre eigenen.

Naddel begleitete Dieters Kinder Marielin (27), Marvin (28) und Marc (32) einige Jahre lang. Von der Mutter der Kids, Bohlens Ex-Frau Erika Sauerland (62), hatte sich der Musiker nach Geburt des jüngsten Sprosses getrennt.

„Das war auch der Grund, warum ich in meiner Beziehung mit Dieter nie schwanger wurde. Er wollte zu dem Zeitpunkt keine weiteren Kinder. Und auch ich fühlte mich eigentlich wohl, wusste aber im Hinterkopf, dass ich mich da selber belüge. Zumal ich ja auch ständig Angst haben musste: Was passiert, wenn wir uns mal streiten oder gar trennen?“

Zum Streit kam es häufiger, zur endgültigen Trennung erstmalig 1996 – als Dieter die damals 28-jährige Verona Pooth (49) kennenlernte und sie wenig später in Las Vegas heiratete. Naddel erinnert sich: „Ich hatte damals nicht nur meinen Mann, sondern auch meine Familie verloren. Dabei habe ich das Leben damals, als Frau und Stiefmutter, sehr geliebt.“

So sehr, dass sie Dieter verzieh und nach dessen Trennung in das Familienhaus in Tötensen (Niedersachsen) zurückkehrte. „Ich freute mich sehr, wieder da zu sein. In erster Linie gar nicht wegen Dieter, sondern wegen der Kinder und des familiären Flairs.“

Doch nach Dieters erneuten Fehltritten trennte sich das Paar endgültig

„Die Kinder durfte ich nicht mehr sehen – und meine besten Jahre hatte ich hinter mir. Ich war fast 40, konnte mich kaum auf was Neues einlassen und hatte den Glauben an Familie verloren – bis heute“, sagt Naddel traurig.

Kinder waren seitdem kein Thema mehr. „Ich wünsche mir oft, dass alles anders gelaufen wäre, aber ich kann es nicht ändern. Umso glücklicher bin ich dann, wenn wirklich Kinder um mich herum sind.“