Narumol: Schreckliches Drama! Sie kämpfte um ihr Leben!

NARUMOL (52) - Vergiftet! Sie kämpfte um ihr Leben

Sie sieht mitgenommen aus, ist blass.

Narumol: Todes-Drama - Sie kämpfte um ihr Leben!
Foto: imago

Unter den Augen dunkle Schatten. Kein Wunder: Narumol, Star aus „Bauer sucht Frau“ und „Echt Familie – Das sind wir!“, hat schreckliche Tage hinter sich. Warum sie dachte, das Ende sei nah, verrät sie exklusiv im Interview mit DAS NEUE BLATT.

Wie kommst du mit unserem Jahrhundertsommer klar?

Ganz schlecht. Ich bin als Thailänderin eigentlich hohe Temperaturen gewohnt, aber das Klima in Pittenhart in den letzten Tagen macht mich richtig fertig. Ich bin kaputt.

Wie schafft Josef die Stallarbeit bei dem Klima?

Es ist hart. Aber ich habe ja einen sehr schlauen Mann. Er hat rechtzeitig riesige Ventilatoren für den Stall gekauft. So wird es für seine geliebten Kühe und ihn erträglich. Ohne die Ventilatoren wäre das kaum auszuhalten.

Hilfst du ihm denn auch im Stall?

Ich kann noch nicht. Mir geht es zu schlecht. Ich war sehr, sehr krank, bin noch total schlapp.

 

Narumol hat sich vergiftet!

Um Himmels willen. Was ist geschehen?

Ich hatte so einen Appetit auf Muscheln. Also bin ich in den nächstgrößeren Ort zu einem Asialaden gefahren und habe mir dort welche gekauft. Auf der Rückfahrt sind die Muscheln aufgetaut – bei den Temperaturen natürlich extrem schnell. Ich habe sie zwar angebraten, den Rest in den Kühlschrank gestellt und wieder aufgewärmt, aber all das hat nicht gereicht.

Oh, wie schrecklich!

Ja, ich hatte eine Muschelvergiftung. Und ich dachte, mein Ende ist gekommen. Jetzt muss ich sterben. Ich konnte von einer Minute auf die andere nichts mehr. Mein Kopf drehte sich, wenn ich versucht habe, ihn anzuheben. Und mir war nur schlecht. Ich konnte nicht mal einen Schluck Wasser bei mir behalten. Grausig. Ich konnte nur noch liegen – im Badezimmer vor der Toilette oder im Bett. Dazu dieses Wetter. Ich war „fick und fertig“.

Konnte Josef dir helfen?

Er hat mir mit einer Pappe immer Luft zugefächelt. Und Jorafina hat an meiner Seite gesessen und geweint. Sie hat gesagt: „Lieber Gott, hilf meiner Mama. Ich habe doch nur die eine. Was soll denn mit mir geschehen, wenn sie weg ist?“ Da musste ich vor Rührung weinen.

 

"Jorafina hat gesagt: „Lieber Gott, hilf meiner Mama."

Was ist dir durch den Kopf gegangen, als du mit der Vergiftung im Bett gelegen hast?

Ich habe nur eins gedacht: Ich will nicht sterben. Das Leben ist schön. Ich habe noch so viele Pläne. Da kann doch nicht einfach Schluss sein. Im September zum Beispiel wird Jorafina eingeschult. Ich möchte noch erleben, wie sie ihr Abitur macht, sich verliebt, vielleicht eines Tages den Hof übernimmt, heiratet und ich dann Oma werde …

Geht es dir inzwischen besser?

Ich habe überlebt. Ich musste kämpfen. Es hat gedauert, bis ich wieder zu Kräften gekommen bin. Ich bin heute noch wackelig auf den Beinen. Aber ich hatte ein Ziel vor Augen: die kirchliche Hochzeit von Nadine und Benny (siehe S. 15). Ich hatte ihr ja fürs Standesamt ein Dirndl genäht. Es hat geklappt. Ich war dabei, es war schön.

Da werden Erinnerungen wach an das eigene Jawort, oder?

Das stimmt. Es war wunderschön. Mein Brautkleid, Josefs und meine Kutschfahrt zur Kirche, die feierliche Trau-Zeremonie – es war einer der schönsten Tage in meinem Leben.