Nina Kristin: Morddrohungen wegen Toyboy-Casting

"Wenn man bei einem meiner Bilder mal ein bisschen Nippel sieht, gibt es gleich Ärger bei Facebook, aber wenn ich Morddrohungen kriege passiert gar nichts." It-Girl Nina Kristin ist nicht verängstigt, sondern sauer.

In einer Web-Show castet sich die Millionärserbin einen heißen Typen für den Sommer.

Sie will sich nicht einschüchterrn lassen
Sie will sich nicht einschüchterrn lassen Foto: ProSieben/Guido Ohlenbostel

Viele fanden es billig, andere regten sich noch mehr auf. "Online gibt es immer Hater. Das ist ja leider schon normal geworden, dass die Menschen beleidigend werden, wenn man mal etwas Ungewöhnliches macht. Aber Morddrohungen! Das geht zu weit!", berichtet sie aufgebracht im Gespräch mit In Touch.

Häufiger hat ein Facebook-User gedroht, Nina umzubringen. Öffentlich in den Kommentaren. "Pass auf dich auf Bitch, sonst verschwindest du womöglich noch. Mit so was wie dir spielen wir", postet ein Autotuner aus NRW. Darunter das Logo des berüchtigten Motorrad-Clubs Hells Angels. Auf seiner Facebook-Seite immer wieder der Gruß "81". Dabei steht die "8" für "H", "1" für "A". Ein Synonym des Rockerclubs.

Trotz der Drohungen ist das Profil noch immer aktiv.

Aber warum wird sie überhaupt bedroht? Nina erklärt es sich so: "Ein "Bachelor", der sich zahlreiche Mädels kommen lässt, wird verehrt. Aber als Frau darf man das nicht. Nein, Frauen müssen die Klappe halten."

Kurz darauf wurde dann auch noch ihre Homepage gehackt. Doppelt ärgerlich für Nina Kristin, die über diese Seite ihre WM-Kleider-Kollektion vertreibt. Ausgerechnet kurz vor der Fußball-WM legt jemand ihre Seite lahm.

Sie will sich nicht einschüchtern lassen und dreht weiter ihr Suche nach dem Toyboy des Sommers. "Aber bei so viel Männerfrust", sagt Nina "würde ich ein Date mit einer Frau gerade auch nicht so verkehrt finden,"