Oliver Wnuk: Sein schlimmster Arbeitstag

InTouch Redaktion

Diesen Drehtag wird Oliver Wnuk sicherlich nie vergessen. Als der 41-Jährige im Februar für einen Krimi vor der Kamera stand, machte er eine unglaubliche Erfahrung.

Oliver Wnuk war von echten Leichen umzingelt
Oliver Wnuk war von echten Leichen umzingelt
Foto: WENN.com

Seine Figur wurde ermordet und sollte von der Mutter in der Gerichtsmedizin identifiziert werden. „Ich dachte vorher: Das wird ja ein easy Drehtag – kein Text, nur rumliegen!“, erinnert der Schauspieler sich im Gespräch mit CLOSER zurück. Doch dann passierte das, womit er nicht gerechnet hätte. „Ich dachte, jeder tote Körper hat eine einzelne Parzelle – das ist aber nicht so! Die Kühlkammer war fast voll belegt. Und als ich da reingeschoben wurde, sah ich echte Leichen neben mir.“

 

Eine wirklich heftige Erfahrung für den Wahl-Berliner. „Das war wirklich der schlimmste Arbeitstag meines Lebens“, erklärt Wnuk. „Der Geruch von toten Menschen ist richtig ätzend in der Nase.“ Auch das Kopfkino konnte er nicht abstellen, als er neben den Verstorbenen lag.  „An den Klappen stehen die Namen und Daten der einzelnen Leute. Daher wusste ich, wer neben mir liegt – und habe mir dann dort liegend Gedanken gemacht, wie die Personen wohl gestorben sind und welche Ziele sie noch hatten.“

Dennoch konnte er dem Drehtag auch etwas Positives abgewinnen. „Wenn man das Leben von hinten betrachtet, dann verändern sich plötzlich alle Verhältnisse und Wichtigkeiten, die man zuvor hatte“, erklärt er nachdenklich.