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Olivia Jones: Tragische Enthüllung!

Die Dragqueen verströmt Glamour – aber hinter der bunten Fassade verbirgt sich ein Albtraum-Erlebnis...

Sie ist bunt, schrill und sie macht ihr Ding: Olivia Jones (48) ist die Kult-Transe der Republik.

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Springe, eine Kleinstadt in der Nähe von Hannover: Hier wird Olivia 1969 als Oliver geboren. Der verbringt die ersten Lebensjahre wohlbehütet mit Mama und Papa: „Ein totales Heile-Welt-Idyll“, erinnert sich Olivia im Gespräch. Doch dann bricht alles zusammen. Ganz plötzlich ist alles zerstört: Ganz plötzlich ist alles zerstört: „Als ich sieben Jahre alt war, begann der größte Albtraum meines Lebens!“, so Olivia.

Olivia Jones muss einen traurigen Abschied verkraften

Was geschehen ist? „Mein Vater hat uns verlassen. Einfach so. Von einem Tag auf den anderen. Er hat in einer Bank gearbeitet und hat dann fast zwei Millionen D-Mark unterschlagen. Damit ist er dann verschwunden.“ Olivias Miene wird bitter, als sie sich erinnert: „Das war natürlich ganz toll für die Familie. Wir haben von der Polizei erfahren, dass er sich nach Rio de Janeiro absetzen wollte. Er hatte einen First-Class-Flug gebucht. Unter seinem richtigen Namen – besonders schlau, oder?“ Am Flughafen von Rio klickten die Handschellen. „Er saß in Brasilien dann zwei Jahre im Gefängnis.“

Der kleine Oliver verlor von heute auf morgen seinen Vater: „Nicht nur das, ich musste auch noch damit klarkommen, dass er ein Verbrecher war.“ Dazu kam der Spott seiner Mitschüler: „Wir waren Stadtgespräch, ich wurde gehänselt. Das war der Horror. Als Kind kann man sich nicht wehren. Besonders wenn man selbst nicht versteht, was einem angetan wurde.“

Ihre Mama Evelin ist immer für Olivia da

Olivers Rettung: Mama Evelin. „Sie hat mich aufgefangen und für mich gekämpft, meine Mutter war und ist der wichtigste Mensch in meinem Leben.“ Der Junge orientierte sich mehr und mehr an ihr – und stakste schon als Zehnjähriger auf Stilettos durch den Garten, ging als Teenie sogar im Fummel zur Schule. „Klar wurde da gelästert“, erzählt Olivia, „aber nach der Sache mit meinem Vater war mir das inzwischen egal!“ Olivia ist sicher: „Diese Zeit hat mich geprägt. Ich habe das auf meine Art verarbeitet und versuche es als Oberhaupt der ,Olivia-Jones-Familie‘ besser zu machen als mein Vater.“

Olivia hat auf die harte Tour gelernt, nichts auf Gerede zu geben. Aber genau diese „Ich mach mein Ding“-Einstellung hat sie weit gebracht: Ihr Engagement machte sie zum Aushängeschild Hamburgs, sie betreibt vier Bars, leitet Deutschlands erfolgreichste Kiez-Tour und ist Sympathieträgerin. Darauf ist nicht nur die Mama wahnsinnig stolz.

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