Oscar Pistorius: Er bleibt hinter Gittern!

InTouch Redaktion

Das war's jetzt ein für alle Mal. Lange zog sich der Prozess um den Paralympics-Star Oscar Pistorius (31), der 2015 seine Freundin im eigenen Zuhause erschoss.

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Foto: getty

Mit Absicht? Er sagt nein. Das südafrikanische Verfassungsgericht sagt, dass alles andere zu unwahrscheinlich ist. Jetzt sind die Würfel ein letztes Mal gefallen - und Pistorius bleibt hinter Gittern.

Oscar Pistorius
 

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Der Fall: 2015 hat Pistorius nachts wahllos in sein Badezimmer geschossen, wissend oder ahnend, dass der Mensch hinter der Tür stirbt. Er behauptet, dass er davon überzeugt war, einen Einbrecher überführt zu haben. Aber es war Reeva Steenkamp, seine Freundin. Sie starb an Ort und Stelle. Und dafür muss Pistorius jetzt gerade stehen - obwohl er vehement gegen das eindeutige Urteil vorging. Bis jetzt.

 

Oscar Pistorius: Berufung abgelehnt

13 Jahre und fünf Monate ist eine lange Zeit. Zeit, die Pistorius nie mehr zurückbekommen kann - er muss sie im Gefängnis verbringen. Das steht jetzt endgültig fest, obwohl der Sportler mit den künstlichen Beinen seine Unschuld nach wie vor beteuert und zuletzt wenigstens die Haftstrafe herabsetzen wollte. Aber selbst sein Versuch auf Berufung wurde jetzt zurückgewiesen. Die Begründung der Staatsanwaltschaft: "Das ist das Ende der Straße. Es gibt keine weiteren juristischen Optionen". Ein fader Beigeschmack bleibt trotzdem, Freunde und Fremde verbünden sich für den Sportler und demonstrierten vor dem Gerichtsgebäude gegen das Urteil. Ob er wusste, wen er erschießt, bleibt wohl sein Geheimnis - für mindestens 13 Jahre.

 
 

 

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