Paul Walker vs. Porsche

Paul Walker: Schockierende Enthüllungen 3 Jahre nach dem Tod

16.02.2017 > 12:34

© getty

Meadow Walker gibt nicht auf. Sie will noch immer die Teilschuld des Autoherstellers Porsche am Tod ihres Vaters Paul Walker nachweisen. Das Porsche Carrera GT Model, in dem Walker bei seinem tödlichen Unfall saß, sei laut ihrer Anklage ein bekanntes Problemauto.

Nun wurden Emails öffentlich, die Meadow Walkers Anwalt aus dem Unternehmen bekommen konnte. Die Art und Weise, wie mit den alarmierenden Problemen der Baureihe umgegangen wurde, ist schockierend zynisch.

"Die weltweite Produktion des Carrera GT war 1280 und bis jetzt hatten schon über 200 von denen einen Totalschaden. Das sind doch großartige Nachrichten für die übrigen Besitzer. Der GT wird eine Rarität", schreibt ein Mitarbeiter. Ein anderer kommentiert daraufhin: "Diese Sorge ist immer in meinem Hinterkopf, wenn ich mich hinter das Steuer eines GT setze. Man sieht es nur hinter meinem breiten Grinsen nicht."

Kein Wunder, dass Meadow Walker so sehr gegen den Autohersteller vorging. Bei einem so sorglosen, zynischen Umgang mit einem Umstand von dem sie glaubt, er habe ihren Vater Paul Walker das Leben gekostet, ist ihre Wut verständlich.

Ihr Anwalt ist ebenfalls außer sich: "Jede ethisch korrekte Firma hätte den Wagen vom Markt genommen oder wenigstens die Öffentlichkeit vor den Gefahren gewarnt."

Vor dreieinhalb Jahren starb "Fast and Furious"-Star Paul Walker bei einem Autounfall. Er selbst war Beifahrer in dem Porsche Carrera GT. Am Steuer saß Rennfahrer Roger Rodas, der die Kontrolle über den Wagen verlor und von der Straße abkam. Beide verstarben noch am Unfallsort.

 
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