Pretty Woman ohne Happy End?

Bei der großen "Pretty Woman"-Reunion in einer amerikanischen Talk-Show schwelgten die Stars in Erinnerungen. Wie schön es doch war, als die Prostituierte Vivian Ward (Julia Roberts) mit dem reichen Geschäftsmann Edward Lewis (Richard Gere) anbandelte und am Ende die große Liebe fanden.

Ein Klassiker: Richard und Vivian
Foto: wenn

Doch jetzt schockt der Drehbuchautor J.F. Lawton nach 25 Jahren mit einer Enthüllungs-Sensation: Der Oscar nominierte Film sollte ganz anders enden und sogar heißen! Geplant war ein Film, der mehr von Geld und Erfolg, als von Liebe handeln sollte. "Ich wollte keinen Film, der die Message hat: Ein schönes Mädchen trifft einen netten Kerl, der ihr tolle Kleider und Geld gibt und das macht sie dann glücklich", verriet der Drehbuchautor der Vanity Fair.

Deshalb hatte er geplant, dass Vivian sich am Ende von Edward trennt und ihren eigenen Wege geht. Heißen sollte der Film "3000", was sich auf das Geld, was Vivian verdienen würde, bezieht.

Auf Drängen der Produzenten entschied sich Lawton nicht ganz freiwillig für ein Happy End der Geschichte. Damit kreierte er eine der schönsten Liebesgeschichten, die jemals erzählt wurden.