Prinz Harry und Herzogin Meghan: Trennung - Es ist vorbei

Harry und Meghan
Foto: Getty Images

Wer A sagt, muss auch B sagen … Doch der Prinz ist bereits beim Buchstaben S angekommen – S wie Schlussstrich: Mit der von ihm geplanten Netflix-Dokumentation über das britische Königshaus zerstört der Prinz nun endgültig jede noch so kleine Chance auf Versöhnung. Doch ahnt er überhaupt, was er sich, seiner Frau Meghan (39) und auch seinen Kindern damit antut?

Harry und Meghan sind noch nicht am Ende

Es waren Sätze, die wie Granaten in den Londoner Buckingham Palace einschlugen: In einem Podcast-Interview beschrieb Harry in aller Ausführlichkeit noch einmal die Beweggründe für den Megxit. Aber diesmal holte er noch weiter aus: Sein Leben als Royal bezeichnete er laut "Closer" als "Kreislauf voller Schmerz und Leid", zugefügt von der eigenen Familie! Seinem Vater Prinz Charles warf er plötzlich vor, ein schlechter Vater gewesen zu sein, und ließ dabei auch durchblicken, dass dessen Mutter, die Queen, ihn ebenfalls schlecht erzogen hätte! Das habe er nicht mehr ertragen können: "Wenn man erst einmal hinter den Vorhang geschaut und das Geschäftsmodell durchschaut hat, dann willst du kein Teil davon sein!"

Doch noch bevor der Palast reagieren konnte, feuerte Harry schon den nächsten Schuss ab: Die britische Autorin Angela Levin, die dem Prinzen auch persönlich nahesteht, verriet: Harry und Meghan arbeiten an einer Netflix-Doku, die noch viele weitere Details über das Königshaus aufdecken soll. "Es wird noch viel mehr kommen", ist sich Levin sicher. Das Paar werde "detailliert darauf eingehen, wie schrecklich bestimmte Dinge sind". Sie spielt darauf an, was die beiden im Interview mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey (67) nur angedeutet hatten – es geht um Rassismus und Mobbing, unterlassene Hilfeleistung und den ungeheuren Druck, dem sie ausgesetzt waren …

Harry will die Trennung

Was sich für Harry wie ein Befreiungsschlag anfühlen muss, ist für die britische Monarchie eine Kriegserklärung. Angela Levin ist überzeugt: Die Doku werde ein weiterer "Nagel im Sarg seiner Beziehung zu seinem Vater und seinem Bruder sein. Sie können Harry nicht mehr vertrauen!" Doch ob dem Prinzen das überhaupt noch wichtig ist? Er scheint jede Tür in Richtung Heimat, die noch offen stand, mit voller Absicht zuzuschlagen. Nur noch die eigene Familie, also seine schwangere Frau Meghan und der gemeinsame Sohn Archie (2), zählen noch in seinem Leben – für sie habe er "Entscheidungen treffen müssen", meint er.

Doch die Entscheidung, mit den Royals zu brechen, wird Folgen haben. Zwar kann er für seine wütenden Angriffe nicht offiziell bestraft werden, auch seine Titel "Prinz" und "Herzog von Sussex" kann er nicht verlieren – und damit weiter sein US-Promi-Image pflegen. Aber das Etikett des abtrünnigen Familienverräters wird an ihm haften wie ein Kaugummi an der Schuhsohle. Und: Das werden auch sein Sohn und seine ungeborene Tochter zu spüren bekommen. Die Kinder des Prinzen, der keiner sein wollte und der die Menschen mit Füßen trat, die ihn lieben. In Frieden wollte er nicht gehen, er entschied sich dafür, Hass und Zwietracht zu sähen. Will Harry als Vater so wahrgenommen werden? Will er seinen Kindern mit dieser Art von Konfliktlösung ein Vorbild sein? Dabei ist genau das doch seine wichtigste Aufgabe – ob Royal oder nicht.

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