Prinz Richard zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg ist tot

InTouch Redaktion
Prinz Richard zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg ist tot
Foto: getty

AM Montag, den 13. März 2017 ist Prinz Richard zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg im Alter von 82 Jahren verstorben. „Es ist mit großer Trauer, dass ich, im Namen von Ihrer königlichen Hoheit Prinzessin Benedikte, mitteilen muss, dass Seine königliche Hoheit Prinz Richard gestorben ist“, schrieb der Privat-Sekretär von Prinz Richards Ehefrau Prinzessin Benedikte in einem öffentlichen Statement. „Seine Hoheit starb gestern Abend, am 13. März, überraschend auf Schloss Berleburg.“ Über die Umstände seines Todes ist nicht viel bekannt, doch berichtet die "Westfalenpost", dass er "friedlich eingeschlafen" sei. 

 

Prinz Richard und Prinzessin Benedikte

Sein Vater Gustav Albrecht Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg ist 1944 in Russland verschwunden. Erst 1969 wurde er aber für tot erklärt. Von da an führte Richard den Titel seines Vaters weiter und war fortan das Oberhaupt der Adelsfamilie Sayn-Wittgenstein-Berleburg. Im Jahr davor heiratete Prinzessin Benedikte von Dänemark mit der er drei Kinder bekam. Im nächsten Jahr hätten Richard und Benedikte ihre goldene Hochzeit gefeiert.

 

Das letzte große Projekt von Prinz Richard

In den letzten Jahren engagierte sich Prinz Richard zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg für die Ansiedelung von Wisenten im Rothaargebirge. Von der Idee bis zum Start des Artenschutzprojektes vergingen sieben Jahre. So schön dieses Projekt auch klingen mag, so hatte Prinz Richard dadurch aber auch eine Menge Ärger mit verschiedenen Waldbauern im Sauerland, die gegen die freilaufenden Wisente waren. Es ging sogar so weit, dass sich Prinz Richard in einer Gerichtsverhandlung verantworten musste.