"Promi Big Brother": Wer gewinnt heute das Finale?

Da hat es Désirée Nick tatsächlich vor dem Finale noch einmal rausgehauen. Zwar sorgte sie mit ihrer spitzen Zunge für eine Menge unterhaltsamen Wirbel im "Promi big Brother"-Haus, aber den Sieg wollte man ihr dann wohl doch nicht gönnen.

Desire Nick Promi Big brother
Foto: Sat.1

Die Frage ist nur, ob sich das bei Nino de Angelo ähnlich verhält.

Nino de Angelo war einer der ersten bekannten Kandidaten im Haus. Und glaubt man den von Bild veröffentlichten Zahlen, rangiert er bei den Gagen auch ganz vorne. Dem jüngeren Publikum dürfte der "Jenseits von Eden" Sänger eher nicht so bekannt sein, auch wenn er selbst glaubt, den Sieg schon in der Tasche zu haben.

JJ Rühle dürfte da genau das Gegenteil sein. Sie hat immer noch ihre eher jungen "Berlin -Tag und Nacht"-Fans und punktet bei dem einen oder anderen männlichen Zuschauer auch sicher mit ihrer Optik. Aber sonst? Im PBB-Haus blieb sie immer unauffällig, eckte ein wenig bei Nina Kristin an, aber das war es dann auch schon.

Sarah Nowak war erstaunlich zart besaitet im Haus. Man sollte meinen, als Playmate des Jahres hätte sie ein größeres Ego, ließe sich nicht von einer Désirée Nick so fertig machen. Hängen geblieben ist nach der Staffel irgendwie nur, dass La Nick sie ruckzuck zum Weinen brachte und das fiese Bild, auf dem sie die entzündeten Augen hat.

Menowin Fröhlich war wohl eine der größten Überraschungen. Der DSDS-Zweite, den man eigentlich nur aus Negativ-Schlagzeilen kannte, wirkte so normal, so entspannt und freundlich und sozial. Dass er sich mal 600.000 Euro in Form von Kokain durch die Nase gejagt hat und im Knast saß, war plötzlich ganz schwer nachzuvollziehen. Er machte sich zwar immer mal wieder in Momenten unbeliebt, in denen er unauthentisch wurde und durchblicken ließ, dass vieles bei ihm auch Show ist, aber er zählte schon von Anfang an und immer noch zu den Top-Favoriten.

David Odonkor merkt man einfach an, dass er kein Entertainer, sondern ein Sportler ist. Er macht keine Show, blieb in jeder Sekunde, die er bis jetzt im Container saß, authentisch. Mit Ehrgeiz und Power in den Challenges und mit einer Menge Spaß, Albernheit und Selbstironie, machte er sich beliebt beim Publikum und bei seinen Mitbewohnern. Für Aufregung im Haus sorgte er allerdings selten. Das könnten ihn am Ende möglicherweise Stimmen kosten.