Rod Stewart nahm früher Steroide

Rod Stewart machte vor keiner Droge halt - er griff sogar zu Steroiden, um eine schmerzhafte Erkrankung seiner Stimmbänder zu betäuben. Der Sänger hat nun gestanden, dass er in den 80er Jahren Steroide zu sich nahm, nachdem seine Stimme durch eine Halserkrankung Schaden genommen hatte.

Rod Stewart nahm früher Steroide

In den anschließenden Jahren habe er, so beichtet Stewart, sogar vor jeder Show massenhaft Drogen konsumiert. In einem Auszug seines Buches "Rod: The Autobiography" schreibt er: "Als die 80er in die 90er übergingen, hatte ich erhebliche Probleme mit meiner Stimme. Ich musste immer mehr Shows absagen... Ich bin mit einem Gefühl herumgelaufen, als hätte ich mit Stacheldraht gegurgelt. Dann begann ich damit, Steroide zu nehmen. Prednison Tabletten, um genau zu sein. Und schon bald war ich auf dem Weg, eine Sucht zu entwickeln. Im März 1991 habe ich mir vor Shows einen ganzen Cocktail gespritzt, den ich meist in meine Hand injizierte." Die Drogen, so Stewart, hätten ihn jedoch zum Negativen verändert und er sei aggressiv und ungeduldig geworden. "Einige Leute mögen das für typisches Diven-Gehabe gehalten habe", räumt er ein, doch dies sei auf die Drogen zurückzuführen gewesen. "Ich wurde zudem auch fetter. Man ist nicht nur die ganze Zeit hungrig, man speichert auch Wasser ein und bekommt Hamsterbacken", berichtet der Sänger, den nur innere Blutungen davon abhalten konnten, noch mehr Drogen zu nehmen. Nachdem er so auf der Bühne zusammengebrochen und schließlich ärztlich behandelt worden war, habe man sich auch seinem Halsproblem angenommen, das schließlich recht leicht behoben werden konnte. "Die Technologie brachte schließlich die In-Ear-Lautsprecher hervor und der Effekt war unglaublich: Ich konnte mich plötzlich selbst beim Singen hören und musste nicht länger so laut schreien, wodurch sich meine Stimme erholt hat." Ohne die auch als "Knopf im Ohr" bekannten Geräte, so Rod Stewart, "hätte ich meine Karriere als Live-Künstler bereits vor 20 Jahren beenden müssen." © WENN