Samantha Geimer

Roman Polanski: Vergewaltigungsopfer Samantha Geimer gibt ein überraschendes Statement ab

20.02.2017 > 09:31

© getty

Über Jahrzehnte wurde er weiter als Regisseur gefeiert, bekam Standing Ovations bei Preisverleihungen. Dabei wurde Roman Polanski 1977 wegen "Vergewaltigung unter Verwendung betäubender Mittel" angeklagt. Später hieß es dann "außerehelicher Geschlechtsverkehr mit einer Minderjährigen". Roman Polanski floh aus den USA nach Frankreich. Heute ist er 83 und hat noch immer keinen Fuß auf amerikanischen Boden gesetzt.

Sein damaliges Opfer war erst 13 Jahre alt. Mit 53 spricht sie heute öffentlich über den Vorfall und überrascht mit ihren Aussagen: "Mir geht es gut, aber das will mir ja niemand zugestehen." Sie hat genug von dieser Geschichte. "Ich wurde immer in die Opferrolle gesteckt, dass die Leute meinen Fall nehmen konnten, ihn zurechtbogen, ihn noch schlimmer machten und dramatisierten. Ich möchte nicht von Richtern oder Anwälten benutzt werden", flucht sie gegenüber TMZ.

 

Samantha Geimer: "Ich bin kein Opfer mehr!"

"Ich bin kein Opfer mehr! Ich kann für mich selbst sprechen. Ich möchte nicht mehr benutzt werden!“, stellt sie klar.

1977 habe Roman Polanski das damalige Mädchen in die Villa von Jack Nicholson zu einem Fotoshooting geladen. Die beiden waren dort allein und Polanski drängte das 13-jährige Mädchen zum Geschlechtsverkehr. Später berichtete Samantha Geimer ihrer Mutter davon, die die Polizei einschaltete.

Selbst wenn Geimer noch immer empört über Polanskis verharmlosende Äußerungen zu dem Fall ist, möchte sie für sich mit diesem Fall endlich abschließen dürfen. 

 

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