Samuel Koch: Bewegende Beichte

Samuel Koch: Bewegende Beichte

22.09.2017 > 13:31

© Getty Images

Der dramatische Unfall von Samuel Koch bei "Wetten, dass...?!" ist mittlerweile fast sieben Jahre her. Ein Unfall, der sein Leben von einer Sekunde auf die andere veränderte. Seit dem ist Samuel Koch querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl. Die Hoffnung auf Heilung hat er aber bis heute nicht aufgegeben. 

 

Samuel Koch: "Ein heimliches, stilles, unterbewusstes Hoffen."

Im Interview mit der "Deutschen Presse-Agentur" erklärt Samuel Koch, dass er manchmal noch über Heilung nachdenkt: "Ich würde sagen, ein heimliches, stilles, unterbewusstes Hoffen. Sei es auf die Forschung, die rasend voranschreitet oder auf irgendwas, was außerhalb der Schulmedizin liegt, was nicht erklärbar ist."

 

Samuel Koch: Sein Glauben gibt ihm Kraft

Kraft schöpft Samuel Koch auch aus seinem Glauben. "Wenn man so will, schon. Ich glaube, dass es mit Sicherheit Dinge gibt, die nicht erklärbar sind. Dass es Dinge gibt, die die Schulmedizin nicht erklären kann. Ohne dies mir täglich ins Bewusstsein zu rufen: Es schwingt schon mit", so der 29-Jährige.

 

Samuel Koch: "Nach wie vor verärgert es mich!"

Doch Samuel gibt auch zu, dass er den Sturz auch sieben Jahre danach noch immer nicht richtig verarbeitet hat: "Nach wie vor ärgert es mich natürlich manchmal, dass ich bei der Wett-Aktion zugesagt habe. Ich bin aber noch nicht an dem Punkt, an dem ich sagen kann, der Unfall hat diesen oder jenen Sinn." Trotzdem kann er nach all den Jahren immerhin besser damit umgehen: "Ich glaube zwar erst mal nicht, dass die Zeit alle Wunden heilen kann, aber ein Stück weit ist da schon etwas dran. Ich kann heute etwas gelassener und ruhiger auf damals zurückschauen." 

 
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