Sarah Connor: Schwere Vorwürfe gegen die Vierfach-Mutter

Immer Ärger mit „Vincent“! Sarah Connors neuer Song sorgt für Mobbing an Schulen. Jetzt gehen ihre Follower auf die Barrikaden.

Sarah Connor
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Eigentlich wollte Sarah Connor (39) mit ihrem Lied „Vincent“ jungen Menschen Mut machen, zu ihrer Homosexualität zu stehen. Denn in dem Song muss sich ein Junge namens Vincent eingestehen, dass er keine romantischen Gefühle für Mädchen hegt. „Den Vincent, den gibt es wirklich. Es ist der Sohn einer Freundin von mir, der sich kürzlich geoutet hat“, erklärt Sarah im Interview mit dem Radiosender „hr3“. „Aber der Song ist für eine ganze Generation von Jungs, die eben Schwierigkeiten haben, zu sich selbst zu stehen, und die ein bisschen Mut brauchen, ein bisschen Kraft.“

 

Sarah Connor steht in der Kritik

Gute Idee. Doch für viele offenbar noch immer ein Tabu. Einige Radiosender boykottieren den Song wegen der Textzeile „Vincent kriegt keinen hoch, wenn er an Mädchen denkt“. Zu explizit für den Durchschnittshörer. Und jetzt sorgt der Titel offenbar auch noch dafür, dass Jungs dieses Namens an der Schule gemobbt werden! „Mein kleiner Bruder heißt Vincent und wird jetzt dank dir in der Schule komplett lächerlich gemacht“, beschwert sich eine Followerin auf Instagram. Und eine Mutter sorgt sich: „Mein Sohn heißt Vincent. Mal sehen, wie er sich demnächst gegen diesen Song in der Schule wehren muss.“

Sarah Connor: Angst um ihre Familie!
 

Sarah Connor: Angst um die Kinder! Ein Vertrauter packt aus

Ein Betroffener wütend: „Mein Name wurde missbraucht für dieses schreckliche Lied, mit dem ich jetzt überall verglichen werde. Einfach traurig!“ Doch Sarah wehrt sich gegen die Vorwürfe: „Es gibt heute eine Million Gründe, warum Kinder gemobbt werden. Und es sind immer irgendwelche bekloppten Kinder, die selber irgendwelche Issues haben, und die muss man sich halt vorknöpfen“, stellt sie klar. Für sie ist die Botschaft weiterhin eine ganz andere: „Ich habe den Song meiner Plattenfirma und meinen Kindern vorgespielt“, sagte sie jetzt gegenüber „Bild“. „Ehrlich gesagt gab es niemanden, der nicht am Ende des Songs verstanden hat, dass es um Liebe geht.“