Sarah Kern: Ihr Ex verhindert private Aussagen bei PBB

Sarah Kern: Traurige Beichte nach "Promi Big Brother 2017"

25.08.2017 > 11:33

© @ Sat.1

Sie sorgte für reichlich Stimmung, pikante Flüstereien – und ordentlich Zoff bei „Promi Big Brother“ (Finale Freitag, 20.15 Uhr, Sat.1). Doch vor allem demonstrierte Sarah Kern (48), dass sie mehr ist als eine flippige Designerin – und ziemlich schwere Zeiten hinter sich hat. Vor ihrem Einzug ins härteste TV-Haus Deutschlands sprach die Power-Frau mit CLOSER über ihre extrem bewegte Vergangenheit...

 

Sarah, um ganz uncharmant zu beginnen: Im kommenden Jahr werden Sie 50 – wollten Sie vorher mit „Promi BB“ noch mal eine „Jugendsünde“ begehen?

 

Ja, das ist wirklich uncharmant (lacht). Aber eigentlich mache ich mir nichts aus Zahlen. Und nein: Das war nicht wirklich ein Gedanke. Ich weiß aber nicht, ob ich mit 50 noch ins Haus gegangen wäre …

 

Sie blicken auf eine lange Karriere zurück …

 

Mein Blick richtet sich eher voraus als zurück. Aber klar, ich habe mit 16 Jahren begonnen, als Model zu arbeiten, war dafür unter anderem in Paris oder Mailand.

 

Als Teenager unterwegs in der großen Modewelt – fühlten Sie sich oft allein?

 

Man würde lügen, wenn man sagt, dass es diese Momente nie gab. Aber meine Mutter Xenia (eine dänische Textilingenieurin, Anm. d. Red.) hatte mit der Branche ja schon ein bisschen Kontakt und konnte mir gute Ratschläge geben. Ohnehin hatte ich täglich Kontakt nach Hause, auf der anderen Seite aber auch immer viel zu tun – sodass man sich für Heimweh Zeit nehmen musste …

 

Mit Männern hatte Sarah Kern viel Pech

Dann lernten Sie Ende der 80er den erfolgreichen Unternehmer Otto Kern kennen …

 

Ja, das war wohl so …

 

Sie nahmen sich als Model zurück, heirateten 1995 – mit 27 …

 

Stimmt.

Sarah Kern

"Promi Big Brother 2017": So sah Sarah Kern früher aus

Sie lebten bis zum Ehe-Aus 1999 im puren Luxus, unter anderem in Paris, Saint-Tropez, St. Barth und in einem Schloss in der Normandie …

 

Luxus dieser Art hat für mich nur bedingt Bedeutung. Luxus ist für mich, Zeit mit meinen Kindern zu verbringen. Mit meiner Familie und Menschen, die mich lieben.

 

Hat es Ihnen denn nichts ausgemacht, auf die materiellen Vorteile zu verzichten?

 

Ich bin damals gegangen mit nichts, ich wollte einfach nur weg. Am Anfang habe ich auf einer Matratze auf dem Boden in einer Mini-Wohnung geschlafen. Das war nicht leicht, und man macht sich in so einer Situation schon viele Gedanken. Was machst du jetzt aus dir? Wo führt dich dein Weg hin?

 

Ihre Scheidung war ja auch ein gesellschaftliches Ereignis …

 

Absolut, das hat jeder mitbekommen. Das hat für mich alles noch schwerer gemacht.

 

Wann wurde aus der Matratze wieder ein Bett?

 

Ich habe immer an mich geglaubt – egal, wo ich geschlafen habe. Und so habe ich mich auch immer in dem versucht, was ich konnte und liebe: Mode.

 

 

Und Sie hatten eine besondere Idee …

 

Ja, ich vertrieb meine Kollektionen über den Versandhandel und im Fernsehen. Dafür wurde ich belächelt – heute gibt es zahlreiche Verkaufssender im Fernsehen. Damals waren wir aber die Vorreiter. Aber wir mussten uns schon einiges anhören …

 

Sarah Kern startete mit Teleshopping durch

Was denn?

 

Das wäre billig, das wäre peinlich, das wäre unangemessen.

 

Und wie haben Sie reagiert?

 

Ich habe mich nie beirren lassen – wie immer im Leben. Ich war überzeugt, dass meine Mode eine gute Qualität zu einem guten Preis bietet und sich nicht zu verstecken braucht – schon gar nicht vor TV-Kameras von Home Shopping Europe 24 (lacht).

 

Sie haben Home-Shopping im TV salonfähig gemacht …

 

Das kann ich nicht leugnen. Wir haben immerhin Umsätze in Millionenhöhe gemacht. Heute bietet ja zum Beispiel Heidi Klum ihre Mode bei Lidl an – oder Jette Joop bei Aldi. Auf diese Idee wären sie ja sicher nicht einfach so gekommen.

 

Sie sind aktuell bei Channel 21 zu sehen …

 

Ja, das macht mir auch viel Spaß – aber es ist auch ein intensiver Job. Es bleibt ja nicht nur bei den Dreharbeiten. Das ganze Drumherum ist viel intensiver. Aber so bin ich dann auch froh, wenn ich nach Hause komme.

 

Wer wartet dann auf Sie?

 

Mein Sohn Romeo Noel und mein Freund Nick. Wir leben in München-Grünwald, aber da habt ihr uns ja auch vergangene Woche besucht (lacht).

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