Sarah Knappik: Daniel Küblböck war mein Vorbild!

Ein Tag ist es her, dass "DSDS"-Star Daniel Küblbock absichtlich von dem Kreuzfahrtschiff AIDAluna gesprungen ist. Jetzt trauert Sarah Knappik öffentlich um ihr großes Vorbild.

Sarah Knappik
Sarah Knappik Foto: Getty Images

Die Tragödie um Daniel Küblböck beschäftigt derzeit ganz Deutschland. Auch Model Sarah Knappik lässt die Schock-Nachricht nicht kalt. Auf Instagram verfasste sie ein emotionales Statement. "Daniel war einer meiner wenigen Vorbilder dieser Branche... Ich bin traurig und fassungslos, was passiert ist", schrieb sie. „Ja, auch bei Mobbing schauen wir weg! Was musste dieser arme Mensch durchmachen medial... und dann waren da diese Hilferufe, die alle ignorierten! Vor allem die Dozentin an seiner Schauspielschule ETI-Berlin! Er wollte wahrscheinlich dafür kämpfen aus dieser Ecke des Trashs rauszukommen! Er hat jahrelang an seiner Seriosität gearbeitet."

"Mobber sind die größten Loser unserer Gesellschaft"

Sarah kann den Schmerz, den Daniel ertragen musste, gut nachvollziehen. "Ich kenne es! Die Leute haben ein Bild von dir und es ist schwer dieses zu ändern. Der Kampf ist jeden Tag, 24 Stunden, Ich wünschte, ich hätte ihn gut gekannt! Ich hätte ihm gesagt, dass er nicht allein ist! Im Endeffekt sind Mobber die größten Loser unserer Gesellschaft! Sie missbrauchen Seelen sensibler Menschen und lassen offene Wunden zurück. Diese Wunden heilen schwer und hinterlassen Narben! Ich weiß, wovon ich rede, ich wurde oft mit Mobbing und Gewalt konfrontiert. Mich hat es stärker gemacht und ich kann nur allen Gemobbten Mut machen", so Sarah weiter. Ihre Message an alle Betroffenen: "Schreit auf, ihr seid nicht allein! Es muss Gesetze gegen Mobbing geben! Nicht jeder hat die Kraft dagegen standzuhalten!"

Großer Zuspruch auf Instagram

Ihre Fans sind gerührt von Sarahs emotionalen Ausbruch. "Sehr schöne Worte, Sarah! Ich hoffe, dass es ihm gut geht und er heil wieder nach Hause kommt", schrieb ein Follower. Ein anderer ließ sie wissen: "So wahr! Ich finde es nur schade, dass es immer diese prominenten Opfer braucht, um wieder einmal die Augen aufzumachen. Mobbing passiert tagtäglich und die meisten Opfer haben meistens weder die Kraft, noch die finanziellen Mittel um dagegen anzugehen oder sich professionelle Hilfe zu suchen."

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