Schlank im Schlaf: Mit diesen Tricks purzeln die Kilos über Nacht!

Schlank im Schlaf? Das ist kein Wunschtraum! Aufs Kissen legen und erleichtert aufwachen? Das klappt wirklich!

Gwyneth Paltrow
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  1. Was passiert, wenn ich nicht genug schlafe?
  2. Tipps für einen guten Schlaf
  3. Kann man Schlaf nachholen?

Ab ins Bett! Dieser Satz kommt nicht nur bei Kindern oft schlecht an, auch viele Erwachsene machen lieber die Nacht zum Tag. Leider keine gute Idee, denn wer nicht genug schläft, bekommt schlechte Laune, schwächt sein Immunsystem – und nimmt auf Dauer zu, wie Studien belegen! Der Grund: Durch Schlafmangel entsteht im Körper eine biochemische Reaktion, die den Stoffwechsel ausbremst. Außerdem nehmen Nachteulen am Tag im Schnitt 248 Kalorien mehr zu sich als Normalschläfer. Umgekehrt gilt aber auch: Mit den richtigen Schlafgewohnheiten kriegen wir nachts unser Fett weg! Denn während der langen Ruhephase zieht der Körper seine Energie aus den ungeliebten Fettzellen – wenn man ihn lässt. So ganz ohne Bewegung und gesunde Ernährung lassen sich die Extra-Pfunde zwar nicht einfach wegträumen. Aber mit ein paar einfachen Regeln geht das Abnehmen sehr viel leichter, während wir uns ganz entspannt in die Kissen kuscheln! InTouch hat die wichtigsten Tipps hier zusammengestellt…

 

Was passiert, wenn ich nicht genug schlafe?

Leptin

Das Sättigungshormon Leptin wirkt auf den Körper wie ein natürlicher Appetitzügler. Sobald die Energiereserven aufgefüllt sind, sendet es eine Botschaft ans Gehirn: „Satt! Essen einstellen!“ Ab jetzt kann der Körper alle Energie aus den Fettreserven ziehen. Schlafen wir aber zu wenig, sinkt die Konzentration des Sättigungshormons. Die Folge: Ein verstärktes Hungergefühl wird ausgelöst, und wir futtern mehr, als wir brauchen. Vorsicht: Auch übermäßiger Genuss von Fettem und Süßen verringert die Leptin-Produktion im Körper.

Insulin

Das Hormon Insulin spielt eine Schlüsselrolle: Es steuert die Fettverarbeitung sowie -speicherung und bestimmt dadurch, ob wir zu- oder abnehmen. Schlafmangel führt dazu, dass die Bauchspeicheldrüse weniger Insulin bildet. Die Folgen: Zucker sammelt sich im Blut an (Diabetesgefahr!), und der Ruheumsatz des Stoffwechsels lässt nach. Das heißt: Der Körper verbraucht dann im Ruhezustand weniger Kalorien als vorgesehen.

 

Tipps für einen guten Schlaf

Früh in die Federn!

Eigentlich wollen wir nur noch eine Folge unserer Lieblingsserie gucken – und schwups, ist es schon wieder fast Mitternacht … Dabei lebt es sich gesünder, wenn man früh an der Matratze lauscht: Schlafforscher empfehlen eine Nachtruhe ab 22 Uhr. Um das zu erreichen, können wir den nächtlichen Abflug ins Bett ganz sanft in Viertelstunden-Schritten vorverlegen. Übrigens: Besonders wichtig sind regelmäßige Schlafzeiten. Denn dann kann sich der Organismus auf die Ruhephasen einstellen, und das Einschlafen fällt leichter.

Finger weg vom Smartphone

Nach dem Abendessen sollten wir auf Handy, Laptop und Tablet möglichst verzichten, denn der hohe Blau-Anteil im künstlichen Licht hemmt die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Ein weiterer Tipp: Das Schlafzimmer sollte möglichst aufgeräumt, dunkel und kühl sein. So findet man am schnellsten in einen guten Schlaf.

Das richtige Abendessen

Süßes vor der Glotze? Lieber nicht! Denn das treibt den Blutzuckerspiegel vor dem Schlafen in extreme Höhen und wirkt besonders aufputschend. Auch auf Rohkost und Obst sollten wir am Abend lieber verzichten, denn beides ist schwer verdaulich und hält den Stoffwechsel von der nächtlichen Fettverbrennung ab. Alkohol macht zwar müde, stört aber den Tiefschlaf und hindert den Körper daran, sich zu regenerieren.

Trinkmenge anpassen

Viel trinken ist gesund, na klar. Doch wer nicht mitten in der Nacht im Halbschlaf aufs Klo tapern will, sollte ab 18 Uhr die Flüssigkeitszufuhr drosseln … Extra-Tipp: Am frühen Abend hilft eine warme Milch mit Honig oder ein Tee beim Entspannen. Besonders geeignete Sorten: Kamille, Baldrian, Melisse und Wacholderbeere.

 

Kann man Schlaf nachholen?

Fakt ist, dass dauerhafter Schlafmangel sich negativ auf die Gesundheit auswirkt. Experten empfehlen eine Schlafdauer zwischen 7,5 und 8,5 Stunden. Die gute Nachricht: Wer über die Woche ein Schlafdefizit angesammelt hat, kann die Bilanz am Wochenende wieder ausgleichen. Das haben Schlafforscher in einer Langzeit-Studie mit fast 44 000 Menschen in Schweden festgestellt. Die Experten fanden allerdings auch heraus: Wer täglich deutlich mehr als neun Stunden pennt, erhöht sein Sterberisiko. Heißt also unterm Strich: In der Ruhe liegt die Kraft – aber bitte nicht übertreiben …

Extra-Tipp

Ein weiterer Grund für ausreichend Schlaf: In der Nacht bildet der Körper neues Kollagen. Das lässt unsere Haut jung und glatt aussehen.

Noch mehr Tipps zum Thema gibt es in dem Buch „Ausgeschlafen: Alles über guten Schlaf“ von Ysbrand van der Werf (16 Euro, über amazon.de)*.

 

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