Schlimmer Schicksalsschlag für Carmen Geiss: "Ich war fassungslos"

InTouch Redaktion

Die TV-Millionärin trauert um eine gute Freundin: Mandy starb mit nur 24 Jahren an Krebs. In "Closer" erzählt Carmen von der unglaublichen Beziehung...

"Mandy war noch so jung und voller Ideen und Träume. Ich kann es nicht fassen, dass sie nicht mehr da ist“, sagt Carmen Geiss (53) unter Tränen. Sie trauert um einen wichtigen Menschen in ihrem Leben.

Aufgeweckt, liebenswert, humorvoll, kämpferisch, hoffnungsvoll und lebensbejahend – nur ein paar der Attribute, die Carmen einfallen, wenn sie an Mandy Wiese († 24) denkt. Doch bei der jungen Frau wurde im Alter von 22 Jahren Krebs diagnostiziert. Die Ärzte gaben ihr nur noch wenige Monate. In ihrer Verzweiflung besuchte sie den Meridian-Therapeuten Matthias Dickmann (48). Er soll helfen, bei Mandy positive Energien freizusetzen, sie unterstützen und stärken. Während einer Behandlung erzählt Mandy, dass es einer ihrer größten Wünsche sei, einmal ihr Idol Carmen Geiss kennenzulernen. Wie das Schicksal es will, kennt Dickmann die TV-Millionärin und stellt den Kontakt her. „Carmen bat mich nach kurzer Erklärung direkt, den Hörer weiterzugeben. Beide redeten über eine Stunde lang. Dafür brach Carmen sogar Dreharbeiten ab. Anschließend telefonierten sie noch einige Male“, erinnert sich Dickmann. Das Besondere: „Diese Gespräche gaben Mandy einen regelrechten Energieschub. Eigentlich war sie zu dieser Zeit schon an den Rollstuhl gefesselt. Aber es gelang ihr im Anschluss sogar wieder, einige wenige Schritte zu tun.“

Kurz darauf kommt es zum ersten Treffen in Köln. „Wir vereinbarten das wenige Tage nach dem Kennenlernen“, erzählt Carmen. „Denn damals wusste ja keiner, wie lange ihr noch bleibt. Wir trafen uns in meiner Heimat, wenig später auch beim ‚Kristallzauber‘, einem Event im österreichischen Seefeld. Dort schenkte ich Mandy auch eine Halskette, die ihr Glück und Kraft geben sollte.“ Auch andere Prominente werden in Seefeld auf Mandy und ihre traurige Geschichte aufmerksam, sprechen ihr Mut zu.

 

Carmen macht die Begegnung mit Mandy nachdenklich

„Es ist echt herzzerreißend, wenn ein so junges Mädchen an der Schwelle des Todes steht und dennoch so ein Gottvertrauen an den Tag legt. Da kommt einem der Ärger, den man selbst im Alltag hat, so lächerlich klein vor. Ich glaube, ich habe von Mandy mehr gelernt als sie von mir.“ Doch auch Mandy tut der Kontakt gut. Ihre Werte stabilisierten sich und schenkten ihrer Familie, den Freunden und den Ärzten einen Funken Hoffnung.

Doch am 13. Juni muss Mandy loslassen. Sie hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Carmen erinnert sich im "Closer"-Gespräch an diesen Tag: „Ich wurde um sieben Uhr morgens wach und konnte nicht mehr einschlafen. Dazu hatte ich die ganze Zeit mein Lied ‚Bon Voyage‘ im Kopf, mit dem ich den Tod meines Vaters verarbeitet hatte.“ Dann, eine Stunde später, bekommt Carmen den Anruf, der sie zusammenbrechen lässt: Mandy ist tot. „Ich war fassungslos, konnte es erst nicht glauben. Nach einer halben Stunde kamen die Tränen. Was für eine schlimme Sache.“ Nachdem Carmen von ihrer eigenen Familie aufgefangen wurde, kondoliert sie der von Mandy, versucht, Trost zu spenden. Carmen erfährt, dass alles ganz schnell ging: Mandy wurde nachts ins Krankenhaus gebracht. Selbst dort weigerte sie sich, die von Carmen geschenkte Kette abzulegen.

Carmen Geiss spricht offen über ihre Geldprobleme!
 

Carmen Geiss: "Es bricht mir das Herz"

Nach dem Gespräch mit Mandys Familie zieht sich Carmen zurück, muss die traurige Nachricht verarbeiten, will für sich sein. Dann entschließt sie sich aber doch, ihre Trauer im Netz zu teilen, und richtet sich in einem bewegenden Post an ihre verstorbene Freundin: „Es war für mich eine Bereicherung, dich kennengelernt zu haben, dein Lachen zu genießen und deine Stimme etliche Male zu hören. (…) Ich bin stolz darauf, so eine starke Persönlichkeit kennengelernt zu haben. Danke für alles. Bon voyage.“

 
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