Schock: Ein falsches Emoji kann strafbar sein!

InTouch Redaktion

Es gibt wohl kaum einen Smartphone-Nutzer, der es nicht tut: Emojis verwenden. Ob seine Gefühle zu unterstreichen oder die Nachricht etwas lustiger zu gestalten.

Schock: Ein falsches Emoji kann strafbar sein!
Foto: Getty Images

Die kleinen Bildchen machen einfach Spaß. Doch sie können auch bittere Konsequenzen haben! 

 

2000 Euro Strafe wegen der falschen Nutzung von Emojis

In Israel musste eine Frau wegen der Nutzung von Emojis 2000 Euro Strafe zahlen! Sie suchte online nach einem Haus und kontaktierte einen Vermieter. Sie schrieb ihm, dass sie interessiert sei und nur noch die Details diskutiert werden müssten. In der Nachricht nutze sie auch Emojis wie die Champagnerflasche, eine Tänzerin und ein Eichhörnchen. Der Anbieter entfernte daraufhin die Anzeige aus dem Internet und legt nach einigen Absprachen einen Mietvertrag an. Doch die Frau meldete sich nicht wieder. Erst später erklärte sie, dass sie was anderes gefunden hatte.

 

 

 

Die Emojis sollen den Vermieter getäuscht haben

Der Vermieter wollte dies aber nicht auf sich sitzen lassen und ging vor Gericht! Und dann der Schock! Der Richter urteilte, dass die Nachricht an sich keinen Vertragsabschluss darstellte, die Emojis allerdings eindeutiges Interesse bekundet und den Vermieter getäuscht hatten. Und weil der Vermieter das Haus nicht rechtzeitig vermieten konnte, muss die Frau nun einen Schadensersatz von kapp 2000 Euro zahlen!

 

Auch in Deutschland wurden einem Mitarbeiter Emojis zum Verhängnis

In Deutschland gab es einen anderen Fall, bei dem Emojis für großen Ärger sorgten. Nach einem Arbeitsunfall postete ein Arbeiter ein Foto seiner Verletzung. Darauf hin schrieb er weiter mit seinen Kollegen in den Kommentaren und ließ irgendwann diesen Satz raus: "Das fette Schwein dreht durch und der Affenkopf auch." Statt die Wörter "Schwein" und "Affe" auszuschreiben, benutzte er allerdings die entsprechenden Emojis. Der Chef las diese Nachricht auch und kündigte seinem Arbeiter sofort!

Doch der Arbeiter klagte - und er hatte Glück! Das Schweine-Emoji wurde vom Gericht als grobe Beleidigung eingestuft, doch es rechtfertige keine Kündigung. Weil der Arbeiter schon 16 Jahre im Betrieb war und nie negativ aufgefallen ist, bekam er bloß eine Abmahnung. Damit hatte die Emoji-Verwendung zwar keine schlimmen Konsequenzen, doch die Stimmung in der Firma ist sicher trotzdem im Eimer.

Denn auch wenn die Emojis lustig sind, man sollte sich genau überlegen, wie man sie benutzt...