"Schwer verliebt": Wurde Kandidatin Sarah ermordet?

"Schwer verliebt"-Fall: Axel G. legt Revision gegen sein Urteil ein

27.03.2017 > 17:12

© Sat.1

Wie die Ermittlungen ergeben haben soll Axel G. die ehemalige "Schwer verliebt"-Kandidatin" Sarah Heinrich gefesselt und über zwei Stunden lang zu Tode gepeitscht haben. Angeblich, weil sie seine Brille versteckt habe und weil er, wie er der Polizei vor der Verhandlung sagte, vermutete Sarah Heinrich sei vom BND auf ihn angesetzt worden. Wegen Körperverletzung mit Todesfolge wurde er zu fünf Jahren Haft verurteilt. Doch auch mit dem erschreckend milden Urteil ist Axel G. nicht einverstanden. Sein Anwalt geht nun mit ihm in Revision, wie ein Sprecher des Landgerichts Neubrandenburg gegenüber den Nordkurier bestätigt.

 

Axel G. bremst immer wieder die Justiz aus

Im Facebook-Profil von Axel G. erkennt man ihn als Verschwörungstheoretiker, der von Polizei von Rechtsstaat eine sehr eigene Vorstellung hat. Dementsprechend überrascht es wenig, dass Axel G. bereits vom ersten Prozesstag an immer wieder den Lauf des Verfahrens ausgebremst hat. 

Er entließ seinen Anwalt und lehnte den Richter Klaus Kabisch als befangen ab. Aufgrund des gestörten Vertrauensverhältnisses wollte Axel G. nicht mehr von Anwalt Henning Köhler vertreten werden. Der Anwalt habe Journalisten in Axel G.s Haus gelassen. Den Richter wollte Axel G. nicht, weil dieser seine Strafanzeige gegen den Anwalt als unbegründet zurückwies.

Da wundert es leider kaum, dass er auch das gefällte Urteil anficht und in Revision geht.

 
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