Sarah H.

Sarah Heinrich: Neue Entwicklungen im Prozess gegen Axel G.

01.03.2017 > 11:51

© Facebook / Sarah H.

Zwei Tage lang läuft der Prozess gegen Axel G. bereits. Er soll seine Freundin Sarah Heinrich zu Tode gefoltert haben. Er habe sie gefesselt und ausgepeitscht und ihr kein Essen und nichts zu trinken gegeben. Wochenlang habe die Leiche der ehemaligen "Schwer verliebt"-Kandidatin im Haus des Angeklagten gelegen.

Bereits am dritten Tag stellt sich Axel G. quer und der Prozess verzögert sich. Der Angeklagte lehnte Richter Klaus Kabisch als befangen ab und stellte einen Antrag auf Rücknahme seines Pflichtverteidiger. 

 

Axel G. verzögert sein Urteil

Axel G. hat seit einiger Zeit Streit mit seinem Verteidiger, weil er glaubt, dieser habe einem Journalisten Zutritt zu seinem Haus gewährt. Aufgrund des gestörten Vertrauensverhältnisses wollte Axel G. nicht mehr von Anwalt Henning Köhler vertreten werden. Den Richter wollte Axel G. nicht, weil dieser seine Strafanzeige gegen den Anwalt als unbegründet zurückwies.

Am heutigen dritten Prozesstag sollen weitere Zeugenaussagen zum Tod von Sarah Heinrich angehört werden. Auch ein psychiatrisches Gutachten stand auf dem Plan. Sofern Axel G. den Prozess nicht noch weiter bremst, soll auch schon ein Urteil verkündet werden.

Vor Gericht machte Axel G. von seinem Recht zu Schweigen Gebrauch. Der Polizei habe er zuvor erklärt, dass er glaubte, der Bundesnachrichtendienst habe Sarah Heinrich auf ihn angesetzt. 

 
TAGS:
Anzeige
Trendige Sneaker auf otto.de entdecken
Lieblinge der Redaktion