Sein persönlicher Assistent erzählt die ganze Wahrheit: So starb Udo Jürgens wirklich

Gerade erst wurde bekannt, dass die Hinterbliebenen von Udo Jürgens sich immer noch um sein Erbe streiten. Nun, kurz vor dem dritten Todestag des Entertainers, kommen weitere Details ans Licht.

Sein persönlicher Assistent wich ihm nicht von der Seite
Sein persönlicher Assistent wich ihm nicht von der Seite
Foto: GettyImages

Sein persönlicher Assistent und langjähriger Vertrauter war bis zu seinem Tod bei Jürgens. Im Gespräch mit „Bild am Sonntag“ erzählt er nun, was wirklich passierte. „Wir gingen spazieren. Udo war hinter mir. Plötzlich rief er mich mit dieser seltsamen Stimme… Er rief noch einmal ‚Billy‘, dann sackte er zusammen. Ich habe ihn sofort in meine Arme genommen“, erinnert der 66-Jährige sich zurück. Ein Passant holte einen Defibrillator aus einem Gemeindehaus in der Nähe, während Billy bei seinem Freund blieb. Dieses Detail war bisher nicht bekannt. „Ich konnte Udo nicht loslassen. Ich musste bei ihm bleiben, pumpen, Herzmassage machen, damit sein Gehirn mit Sauerstoff versorgt wurde.“

 

Doch was er auch versuchte, der 80-Jährige reagierte nicht mehr. Als der Rettungswagen kam, stieg Todzo in Udos Auto und fuhr ihm hinterher. Im Krankenhaus kämpften die Ärzte um das Leben des Schlagerstars – vergeblich. Die lebenserhaltenden Maßnahmen wurden um 16.25 Uhr eingestellt. Bisher war nicht bekannt, dass sein Assistent auch nach seinem Tod nicht von seiner Seite wich. „Sie haben ihn in ein Einzelzimmer gelegt. Ich blieb drei Stunden an seiner Seite. Ich musste gehen, aber ich wollte eigentlich nicht weg.“

Es ist unklar, ob Udo Jürgens bereits ahnte, dass er sterben würde. Normalerweise ließ er seinen treuen Assistenten zur Weihnachtszeit seine Familie in Ghana besuchen, doch Jürgens wollte ihn nicht gehen lassen. „‚Ich brauche dich hier‘, hat er zu mir gesagt“, erinnert sich Todzo zurück. „Da bin ich geblieben.“