Severino Seeger: Sittenwidriger DSDS-Vertrag? Er gewinnt vor Gericht

InTouch Redaktion

Vor drei Jahren gewann Severino Seeger bei „Deutschland sucht den Superstar“. Doch sein Glück hielt nicht lange an.

Severino Seeger gewinnt vor Gericht
Foto: Instagram/@severino_official_

Nur einen Monat nach seinem Sieg wurde der Sänger wegen Betrugs verurteilt und von seinem Manager vor die Tür gesetzt.

Volker Neumüller war seit Severinos DSDS-Sieg sein Manager – so war es vertraglich schon Wochen vor dem Finale festgelegt. In dem Vertrag stand auch geschrieben, dass der Superstar 20 Prozent der Einnahmen seiner Auftritte an Neumüller abgeben muss.

 

Doch die Tour kam nicht zustande. Trotzdem forderte das Managament 20 Prozent (95.000 Euro) von Severinos DSDS-Sieger-Prämie (rund 500.000 Euro). Als er die Summe nicht zahlen wollte, klagte Neumüller. Das Gericht entschied nun allerdings, dass Seeger sein Geld behalten darf, da das Management keine Leistung erbracht habe.

„Ich bin der Auffassung, dass der Vertrag, der die Kandidaten an das Management bindet, sittenwidrig ist. Die Kandidaten haben keine echte Entscheidungsfreiheit, ob sie von dem Management vertreten werden wollen oder nicht“, erklärt Severinos Anwalt.

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