Sexy Cora - Prozess: Sauerstoffversorgung wurde nicht überwacht

Es ist schon einige Zeit her, dass der Tod der Pornodarstellerin Sexy Cora für Aufruhr sorgte. Sie verstarb bei einer Operation durch einen Hirnschaden.

Der Sexy Cora - Prozess bringt neue Details ans Licht
Der Sexy Cora - Prozess bringt neue Details ans Licht
Foto: WENN.com

Heute begann der Prozess, denn ihr Witwer Tim Wosnitza verklagt die Hamburger Schönheitsklinik auf Schmerzensgeld.

Bei der Anhörung eines sachverständigen Arztes stellte sich heraus, dass Coras Sauerstoffversorgung nicht ausreichend überwacht wurde. Die zuständige Anästhesistin habe nicht ordnungsgemäß gehandelt, weshalb die 23-Jährige einen starken Hirnschaden und Herzstillstand erlitt.

Obwohl sie reanimiert werden konnte, verstarb sie kurze Zeit darauf an den schweren Komplikationen. Dass die Anästhesistin den Alarmknopf für die Sauerstoffzufuhr abschaltete und mit dem Rücken zum Gerät stand, schien Cora letztendlich zum Verhängnis geworden zu sein. Bis zum 1. April können beide Parteien das Gutachten nun noch einmal durchgehen, prüfen und sich gegebenenfalls außergerichtlich einigen.