So kehrt Ordnung in deinen Kleiderschrank ein!

InTouch Redaktion
So kehrt Ordnung in deinen Kleiderschrank ein!
Mit diesen Aufräum-Tricks schaffst du mehr Platz im Kleiderschrank
Foto: Getty Images

Wer kennt das nicht? Der Schrank quillt über, und doch hat man einfach nichts anzuziehen. Wo sollte man jetzt etwas Neues unterbringen? Höchste Zeit, sich von ungenutzter Kleidung zu trennen. Mit diesen einfachen Aufräum-Tricks trennst du dich erfolgreich vom Klamotten-Ballast und schaffst wieder Platz für Neues!

 

Alles muss raus

Bevor du anfängst auszusortieren, ist es sinnvoll, erst einmal den gesamten Schrank auszuräumen und bei dieser Gelegenheit durchzuwischen. Blickt man dann auf die Kleiderstapel um sich herum, wird klar, wie viel Frau eigentlich besitzt – laut einer Studie von Greenpeace sind es im Durchschnitt 118 Kleidungsstücke. Davon werden 20 Prozent seltener als einmal im Quartal getragen, dazu gehören vor allem Abendkleider. Denn oft kauft man sich für besondere Events wie zum Beispiel Hochzeiten einmalige Outfits, die man zu keinem anderen Anlass tragen kann.

 

Selten getragen

Hand aufs Herz: Gerade eben erwähnte Kleider, die abgelaufenen Chucks oder das Fransentop, das möglicherweise irgendwann wieder in Mode kommen könnte – wann hast du das zuletzt getragen? Ist es mindestens ein Jahr her, sortiere das fragliche Teil besser gnadenlos aus. Vermutlich ziehst du es sowieso nie wieder an.

 

Schlecht kombinierbar

Sicher sind nun immer noch einige Teile übrig, die wohl nur ein- oder zweimal im Jahr zur Aufführung kommen. Hier hilft eine einfache Probe: Versuch, mithilfe deiner Freundinnen das Kleidungsstück zu drei Outfits zu kombinieren. Klappt das nicht, heißt es auch hier Abschied nehmen. Denn im Laufe des Lebens ändert man seinen Stil, und manch altes Lieblingsstück passt irgendwann nicht mehr zu den anderen. Vielleicht findet sich auch direkt eine glückliche Abnehmerin in deiner Mädels-Runde. Der Kleidertausch könnte sogar eine neue Tradition unter euch werden.

 

Drei Stapel

Ist die Vorauswahl getroffen, wird es Zeit, den aussortierten Kleidungsstücken einen Zweck zu geben. Dazu eröffne drei Stapel. Auf den ersten kommt alles, was unbrauchbar ist. Das landet später auf dem Müll. Auf Stapel Nr. 2 kommen die Kleidungsstücke, die zwar unversehrt sind, für die aber wohl keiner mehr Geld ausgeben würde, zum Beispiel ein schlichtes Tanktop. So etwas kannst du guten Gewissens spenden. Nun sollte für den dritten Stapel nur noch gute Kleidung übrig bleiben, die du lediglich selbst nicht mehr trägst – und die kannst du ganz einfach zu barem Geld machen.

 

Verkaufen

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hast du genug Kleidungsstücke zusammen, lohnt sich ein Flohmarktstand. Alternativ kannst du deine Kleidung aber auch online verkaufen. Die größten Plattformen dafür sind eBay Kleinanzeigen, Shpock und Kleiderkreisel. Bei allen drei Shops sollte man mehrere Fotos des Kleidungsstücks einstellen und es ausführlich beschreiben. Interessenten können dir mailen und über den Preis verhandeln. Ist man sich einig, wird das Kleidungsstück persönlich übergeben oder dem Käufer zugeschickt. Wer seine Sachen lieber schnell loswerden möchte, kann sie auch auf momoxfashion.de verkaufen. Man gibt die Eckdaten des Produkts ein und bekommt direkt ein Angebot, dabei wird man aber nicht reich. Für ein Kleid von H & M etwa bekommt man nur 1,50 Euro. Hochwertige Marken- und Designerstücke bringen in Secondhand-Läden mehr Geld ein.

 

Austausch

Endlich ist wieder herrlich viel Platz im Schrank. Das verführt doch gleich zum Kauf der neuesten Frühlingsmode. Wer aber ganz konsequent Ordnung halten möchte, nimmt sich Folgendes vor: Für jedes neu gekaufte Teil fliegt ein altes raus. Einem erneuten Schrankchaos beugst du damit ganz elegant vor.

 

Was nicht passt, wird passend gemacht

Hosen und Röcke

Eine zu weit geratene Jeans kann man mit einer heißen Wäsche und längerer Laufzeit im Trockner etwas enger machen. Wenn die Hose oder der Rock dagegen am Bauch kneift, lassen sich einige Zentimeter mit einem Hosenbunddehner herausholen.

Shirts und Pullover

Egal, ob zu klein oder zu groß geraten: Oberteile lassen sich verändern, wenn sie aus Baumwolle bestehen. Zum Weiten lass das Shirt in einem lauwarmen Wasserbad mit Haarspülung einweichen. Dann auf einem Handtuch auslegen, das Wasser ausdrücken und gleichmäßig per Hand dehnen. Ist das Oberteil zu groß, lass es einfach bewusst einlaufen, indem du es eine Stufe heißer wäschst als erlaubt.

Blusen und Kleider

Bei vielen Textilien gibt es eine großzügige Nahtzugabe. Dieses zusätzliche Stück Stoff erlaubt es, die Naht aufzutrennen und die Breite anzupassen. Vorausgesetzt, man hat etwas Erfahrung an der Nähmaschine.