Taylor Swift: Ärger mit dem Tierschutz

Es droht Ärger für Taylor Swift (25) - und mit diesen Vorwürfen hätten die Fans bei ihrem Idol wohl am wenigsten gerechnet...

Denn die Sängerin, die neben ihrer Fan- auch für ihre Tierliebe bekannt ist, steht momentan im Fokus von neuseeländischen Tierschützern.

Taylor Swift: Ärger mit dem Tierschutz
Foto: Getty Images

Wie verschiedene Medien berichten, soll Taylor im Zuge eines Musicvideo-Drehs am Bethell Beach unweit der Stadt Auckland eine seltene Vogelart, den Maoriregenpfeifer, gefährdet haben.

Die Vorsitzende des Gemeindevorstands der Waitakere Range, Sandra Coney, gab in einem Radio-Interview an, dass Taylors Produktionsfirma „Cherokee Films“ lediglich die Erlaubnis erhalten hatte, mit zwei Autos den Strand zu befahren. Zum Dreh seien dann - wie auch Fotos beweisen - aber rund ein Dutzend Geländewagen und Transporter auf dem Sand herumgefahren.

Angesichts der rücksichtslosen Gefährdung der seltenen Vögel, von denen nur noch um die 1700 Exemplare am Bethell Beach existieren, zeigte sich Coney sehr enttäuscht - insbesondere, da die Nester der Vögel mit ihrem Nachwuchs im Sand kaum zu erkennen seien.

Inzwischen äußerte sich die Produktionsfirma zu den Vorfällen in einem Statement, das Taylor Swift und ihr Management von jeglicher Verantwortung freisprach. Obwohl "Cherokee Filmy" eine Spende für die Vögel in Aussicht stellte, betonte es doch, zu keiner Zeit den Lebensraum der Maoriregenpfeifer gefährdet zu haben.

Taylor Swift selbst äußerte sich zu den Vorfällen bisher noch nicht. Genug Zeit dafür der Sängerin dafür jedoch noch bleiben, denn wie Sandra Coney angab, wolle sie eine offizielle Untersuchung der Geschehnisse durch den Stadtrat von Auckland in Auftrag geben.