Terrorverdacht in Schweden: Alle Infos zum LKW-Anschlag in Stockholm!

InTouch Redaktion
Terrorverdacht in Schweden: Ale Infos zum LKW-Anschlag in Stockholm!
Foto: Getty Images

Kurz vor 15 Uhr raste ein LKW in Stockholm erst in eine Menschenmenge, dann in ein Kaufhaus. Es handelt sich um den gestohlenen Lastwagen einer Brauerei. Das Fahrzeug wurde nach Augenzeugenberichten erst in die Menschenmenge gelenkt, anschließend raste der Fahrer in das Kaufhaus Åhléns. Es besteht der Verdacht, dass es sich um einen Terror-Anschlag handelt, es sollen laut Medienberichten auch Schüsse gefallen sein. Allerdings hat sich bislang niemand zu dem Vorfall bekannt.

 

Mindestens drei Menschen verloren in Stockholm ihr Leben

Laut Polizeiangaben gibt es mehrere Tote, mindestens drei Menschen verloren ihr Leben. Wie viele Verletzte es gibt, ist aktuell nicht bekannt, das Universitätskrankenhauses Karolinska-Institut bei Stockholm ist in Alarmbereitschaft, zusätzliches Personal wurde angefordert.

Der Unglücksort wurde großräumig abgesperrt, im Zentrum Stockholms fahren aktuell keine Züge. Es werden noch Vorstadtzüge eingesetzt, die Menschen aus der Stadt bringen und leer zurückkommen. Der Platz Sergels Torg in der Stockholmer Innenstadt wurde ebenfalls von der Polizei abgeriegelt, es kreisen Hubschrauber über den Platz. Fernsehbilder zeigen, dass Dutzende Krankenwagen und Einsatzfahrzeuge der Polizei vor Ort im Einsatz sind.

 In einer Mitteilung des Auswärtigen Amts heißt es, Besucher sollten in ihren Unterkünften bleiben und die Entwicklungen über die Medien weiter verfolgen. Die Polizei bittet die Bürger, in geschlossenen Räumen zu bleiben und das Zentrum zu meiden.

Der schwedische Premier Stefan Löfven geht von einem Anschlag aus und sagte dem schwedischen Fernsehen: „Schweden ist angegriffen worden. Alles deutet auf eine Terrortat hin.“ Angeblich soll ein Verdächtiger festgenommen worden sein, dies wurde bislang jedoch nicht von der Polizei bestätigt.

Am Stockholmer Hauptbahnhof gab es eine Bombendrohung. Der Bahnhof liegt in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs, der sofort evakuiert wurde. Bislang konnte noch kein Sprengkörper gefunden werden.

 

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