Thaddäus Meilinger: Vor GZSZ in der Sinnkrise?

Thaddäus Meilinger: Vor GZSZ in der Sinnkrise?

01.12.2016 > 12:41

© RTL/Rolf Baumgartner

In seiner GZSZ-Rolle als Felix ist Thaddäus Meilinger smart, gewieft und sehr selbstsicher. Insgesamt läuft auch alles ganz rund bei ihm, er bekommt meist, was er will. Doch privat scheint der Schauspieler eine Art Sinnkrise hinter sich zu haben. "„Bild“ vertraut er an, dass 2015 kein wirklich gutes Jahr für ihn war: „2015 war ein hartes Jahr für mich, sowohl beruflich als auch privat. Ich hatte tolle Castings für Kino- und TV-Filme und wurde fünf Mal in Folge Zweiter, das hat mich viel Kraft gekostet. In meinem privaten Umfeld sind alle irgendwie durchgedreht, Fritzi und ich hatten auch noch unser verflixtes siebtes Jahr.“

 

Mit der 36-jährigen Fritzi, die ihren heute 10-jährigen Sohn mit in die Beziehung brachte, hat Thaddäus Meilinger auch ein gemeinsames Kind. Eine Menge Verantwortung. Vor seinem Serienengagement in Berlin hatte der Mime ein Schlüsselerlebnis. Er war zum Zeitpunkt der schrecklichen Anschläge in Paris: „Während der Attentate saß ich in Paris fünf Stunden in einer Bar fest. Ich war geschäftlich mit einer Gruppe von Leuten dort. Wir haben uns ein Ladekabel geteilt, damit wir unsere Familie anrufen konnten. Und draußen wurden die Leute erschossen. Da wurde mir klar – irgendwie ist einiges zu schwierig in meinem Leben. Ich hatte das Gefühl, dass meine persönliche Situation diese Schreckensereignisse fast überschattet. Zu Hause ging danach die Bombe für mich persönlich hoch. Für mich wurde klar, dass ich als Familienoberhaupt eine gerade Linie in die Familie bringen musste.“

Zum Glück sind nun wieder gute Zeiten für Thaddäus Meilinger angebrochen. Dank seiner Rolle bei GZSZ hat er ein festes Einkommen und es scheint auch wieder Ruhe in sein Privatleben eingekehrt zu sein.

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