The Avengers


Mit "Iron Man" fing alles an, zumindest in den Filmen. 2008 ließ Comicfirma Marvel Robert Downey Jr. erstmals als Iron Man die Welt retten. Schon dort tauchte in einer Post-Credit-Szene Samuel L. Jackson als Nick Fury auf und sprach von der Avengers Initiative. Es folgten weitere Superheldenfilme wie "Thor" und "Captain America" in denen der Zuschauer mehr und mehr verstand, dass sich alle Filme in derselben fiktiven Welt abspielen.

Das Marvel Cinematic Universe - kurz MCU

Mit "The Avengers" wurden die Helden erstmals in einem Film zusammengeführt. Thor (Chris Hemsworth), Iron Man, Captain America (Chris Evans), der Hulk (Mark Ruffalo) und Agenten der Geheimorganisation S.H.I.E.L.D. retteten im ersten Film die Welt vor Thors größenwahnsinnigen Bruder Loki.

Kinobombast in drei Akten

In weiteren Fortsetzungen der einzelnen Heldenfilme und mit der Einführung von neuen Helden, wie etwa Ant-Man (Paul Rudd) wurde das MCU nach "The Avengers" stetig erweitert und die Gesamthandlung weiter vorangebracht. Der Comicriese teilte die Gesamtgeschichte in drei Phasen ein. Am Ende einer Phase standen bislang stets die Avengers-Filme, in denen das Heldenkollektiv zusammenkommt. Schon Jahre im Voraus veröffentlichte Marvel einen Veröffentlichungsplan von Filmen, der bis 2019 reicht. Am Ende soll das MCU rund 20 Filme umfassen.

Der Mann hinter dem Universum

Verantwortlich für den immer gleich bleibenden Look der Filme und die Kohärenz der gigantischen Filmreihe ist Produzent Kevin Feige. Er selbst bezeichnet sich als Fanboy, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Schon bevor Iron Man gedreht wurde, tüftelte er daran, mehrere Helden in eine Filmwelt zu holen, wie es Marvel schon in den Comics getan hat.