Thore Schölermann: Mega-Zoff nach dem "The Voice"-Finale

Mega-Zoff NACH DEM FINALE

Der größte Hit der „The Voice“-Staffel kommt ausgerechnet vom Moderator – das sorgt beiden Teilnehmern für große Enttäuschung...

Es ist der große Traum von Natia Todua (21): Durch den Sieg bei „The Voice of Germany“ Songs veröffentlichen zu können, in die Charts einzusteigen.

Thore Schölermann wird bedroht
Thore Schölermann wird bedroht Foto: Getty Images

Aber von Anfang an: „Es ist im Prinzip eine Gemeinschaftsproduktion. Es ist ein Coach-Song“, erklärt Smudo (49) den Spaß-Song „Bauchgefühl“, der während der aktuellen Staffel entstand und für einen Running Gag sorgte. Die lustig gemeinte Idee der Coaches veredelte dann Thore Schölermann, der von Yvonne Catterfeld (38), Samu Haber (41), Mark Forster (33) und den Fantas zur Kunstfigur, dem Schlagersänger Helmut Angler, gemacht wurde.

Im Ulk-Clip trällert der Moderator mit gelb getönter Brille: „Folge deinem Herzen, folge deinem Bauchgefühl. Ohohohooo …“ – und die „The Voice“-Zuschauer feiern die Schlager-Parodie dermaßen, dass Thore vor wenigen Tagen postete: „Unfassbar … Der Angler ist tatsächlich schon in die Top 100 der Charts gerutscht!“

Eigentlich sollten die Stimmen der Kandidaten im Fokus stehen

Doch was ihm und den Coaches wohl ein ungläubiges Lächeln auf die Lippen zaubern dürfte, lässt die Mienen der Kandidaten eher verfinstern. „Klar denken viele jetzt: Der stiehlt uns doch damit die Show. Wir alle wollen von unserer Musik leben. Deswegen nehmen wir teil“, erklärt ein Kandidat gegenüber "Closer". Verständlich: Eine Chart-Platzierung ist für alle Talente sicherlich der große Traum. Dass sie plötzlich im Moderator der Castingshow einen Konkurrenten haben, hätte sich wohl keiner ausgemalt.

Zusätzlich pikant: Gegenüber Kandidatin Isabell Plaue (32), die sich von den Machern der Show auf ihr Äußeres reduziert fühlte, versicherte Schölermann: „Bei uns zählt nur die Stimme.“

Tja, oder auch nicht. Denn der 33-Jährige ist eher kein Goldkehlchen – wie er auch zugibt, als "Closer" ihn mit dem Kandidaten-Ärger konfrontiert: „Es ist eine Spaß-Nummer. Dass die ‚The Voice‘-Fans das so feiern, hätten wir alle selbst nicht erwartet. Wir haben den Song niemals als Konkurrenz zu unseren Talenten gesehen. Deshalb habe ich das Singen auch übernommen – um genau das zu verhindern.“ Und weil die gesamten Einnahmen des Liedchens dem „Red Nose Day“ von ProSieben zugutekommen, versichert Thore: „Ich denke, das schadet keinem – im Gegenteil. Vielleicht bringt es noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. Das ist dann auch gut für unsere Kandidaten. Wenn sich wer auf den Schlips getreten fühlt, tut mir das natürlich leid.“ Immerhin, der Moderator zeigt neben Bauch- auch Mitgefühl. Aus den Kandidaten-Kreisen heißt es daraufhin mit einem versöhnlichen Lächeln: „Starke Worte von Thore. Keiner ist ihm böse. Er ist der Beste. Aber Helmut Angler ist bei uns auf der Shit-List!“

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